Die weitere Wetterentwicklung gestaltet sich noch im November als eine zunehmend spannende Angelegenheit. Der kritische Punkt scheint in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle der Tiefdruckdurchgang am kommenden Mittwoch/Donnerstag zu sein, welcher unterschiedlich interpretiert wird. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt das Hoch mit Kern über England dominant, wird jedoch zum Ende des Monats von Randtiefsystemen eines Tiefdruckkomplexes über Skandinavien weiter nach Westen gedrückt. Als Folge daraus stellt sich über Deutschland eine Nordwestwetterlage ein, welche in höheren Lagen zu Schnee und Sturm, in tieferen Lagen zu nasskaltem "Erkältungswetter" führt. Die Temperaturen schwanken nach dieser Simulation meist zwischen +0/+5 Grad im Süden und bis +7 Grad im Norden. Das europäische Wettermodell zeigt sich gemäßigter und nicht gar so forsch. Das Hoch wird über dem Atlantik in abgeflachter Position simuliert, was kurzzeitig zu strammen Wind aus westlichen, später aus nordwestlichen Richtungen führt. Aber auch nach dem europäischen Wettermodell ist die Witterung mit Werten zwischen +2/+7 Grad als nasskalt zu bezeichnen. Die Kontrollläufe bestätigen den wechselhaften Trend zum Monatswechsel bei möglichen Temperaturen zwischen +0/+8 Grad und einem Mittelwert von +4 Grad. Das Langfristmodell zeigt die Wintermonate als normal bis leicht zu warm bei einer deutlich erhöhten Niederschlagsneigung - insbesondere der Dezember zeigt sich in den Simulationen des Langfristmodell mit normalen bis leicht zu kalten Temperaturen als "Ausreißer" - welche Ursachen dieser Annahme zu Grunde liegen, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Dezember.

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