Das Hoch bei England sorgt im Verbund mit dem Tief bei Skandinavien für eine kurzzeitige Regenerierung des Troges über Mitteleuropa, so dass es zu Wochenbeginn mit Tageswerten zwischen -3/+4 Grad noch etwas kälter wird - besonders südlich der Mittelgebirge sind die ersten Dauerfrosttage möglich - viel Niederschlag ist jedoch nicht zu erwarten, dafür nehmen die sonnigen Anteile zu. Ab Wochenmitte gelingt es einer Randstörung des Skandinavientiefs das Hoch bei England nach Westen "weg zudrücken" um eine erneut nasskalte Nordwestwetterlage einzuleiten. So ist von einem nachhaltigen Wintereinbruch bis Ende November unterhalb 600-800 Meter in den aktuellen Simulationen nichts zu erkennen. Dafür kann es am Donnerstag unter "ungünstigen" Bedingungen in der Osthälfte einen Nordweststurm mit Windgeschwindigkeiten von 50-90 km/h geben, dessen detaillierte Entwicklung noch abgewartet werden muss. Die Niederschlagsneigung nimmt ab Mittwoch generell zu, dabei können die Niederschläge im Süden Anfangs bis in tiefere Lagen noch als Schnee niedergehen. Bis zum 29. November steigt die Schneefallgrenze auf 1.000 bis 1.200 Meter an. Die Tageswerte liegen südlich er Mainlinie ab Mittwoch meist zwischen +1/+5 Grad und steigen nördlich der Mittelgebirge auf +5/+8 Grad und können im äußersten Nordwesten auch bis +10 Grad ansteigen. Mit dieser Entwicklung findet entlang der Polarfront in den höheren Luftschichten eine Ostverlagerung der kalten Luftmassen statt, so dass über dem nördlichen Skandinavien zum Monatswechsel eisige Luftmassen von bis zu -25 Grad ansammeln können. Da das Hochdrucksystem weiterhin in "günstiger" Position liegt, sind winterliche Intermezzos Anfang Dezember im Bereich des Möglichen - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem aktualisierten Wettertrend zum Dezember.

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