Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2013/14 - Wettertrend vom 5. November

Der Polarsturm über der Barent-See mit 950 hPa zwischen dem 5./8. November zeigt zum 10. November eine entsprechende Gegenreaktion in Form eines Hochdrucksystems (1050 hPa) über dem westlichen Alaska. Anders ausgedrückt wird der Polarwirbel in die "Mangel" genommen und drückt man Luft zusammen, so weicht diese - vereinfacht ausgedrückt - an anderer Stelle aus; Wellenbewegungen in der Stratosphäre werden die Folge daraus sein. Diese Entwicklung lässt sich bereits seit Tagen beobachten, so dass es im Zeitraum zwischen dem 11./16. November ein überwiegend wetterbestimmendes Hochdrucksystem über Mitteleuropa wahrscheinlicher wird (49 Prozent). Eine weitere Variante ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 34 Prozent eine anhaltende dynamisch aktive Westwetterlage wie es bereits aktuell der Fall ist. Ein nachhaltiger Wintereinbruch ist mit 17 Prozent bis zum 15. November unwahrscheinlich geworden. Aber eines lässt sich nach Durchsicht der Wettermodelle feststellen - der dominierende Westdrift kommt mit den Wellenbewegungen in der Stratosphäre zunehmend aus dem Tritt, wenngleich die "Kältemaschine" über Grönland intakt bleibt. Der Polarwirbel verschiebt seinen Kern weiter nach Südwesten und positioniert sich mit -72/-76 Grad über Grönland, dem nördlichen Skandinavien und Sibirien. Auf der gegenüberliegenden Seite ist es mit -36 Grad relativ "mild" - zum Vergleich: über Deutschland erreichen die Luftmassen der Stratosphäre -56/-60 Grad. Das zeigt wie weit der Polarwirbel nach Süden verschoben sein wird. Sofern das eintritt lässt sich ableiten, dass die Polarfront entlang des Jetstreams ebenfalls nach Süden verlagert wird. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit nach dem 15. November für entsprechend kalte Trogwetterlagen (Druckabfall der Höhenströmung; Nord-Süd zwischen Island, England), die durchaus für den einen oder anderen Schneeschauer über Deutschland sorgen können. Ob es für einen Wintereinbruch reichen wird oder ob es nur zu einer nasskalten Wetterphase führen wird, bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten. Die Kontrollläufe stützen das wechselhafte und teils windige Wetter bis zum 11. November, darüber hinaus ist zwischen dem 12./18. November eine ruhige Wetterphase zu erkennen, wobei die Dynamik zum 17./19. November wieder ansteigt. Die Temperaturen unterliegen dem Wechselspiel der Vorder- und Rückseite der Tiefdrucksysteme und bleiben mit +5/+12 Grad für die Jahreszeit zu mild. Das Temperaturspektrum zeigt am 9. November Temperaturen zwischen +7/+15 Grad (Mittelwert +10 Grad) und sinkt zum 13. November auf +4/+10 Grad (Mittelwert +6 Grad) ab, somit haben die Temperaturen im zweiten November-Drittel eine negative Trendentwicklung.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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