Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 2. November

Der Kältepol zwischen Kanada, Grönland und Skandinavien bleibt omnipräsent und doch könnte ab dem 7. November etwas eintreten, was den weiteren Wetterablauf beeinflussen wird. Der Polarwirbel bleibt in sich geschlossen und bis zum 4. November gut strukturiert und positioniert. Über der Bering-See könnte aber etwas entscheidendes passieren - zunächst noch unscheinbar driftet ein Tiefdrucksystem mit Kerndruck von 1010 hPa gen Nordosten und intensiviert sich bis zum 7. November mit einem Kerndruck von bis 955 hPa zu einem Polarsturm zwischen Alaska und Sibirien. Die Aktivität bleibt nicht ohne Folgen, es ist wie mit einem Kreisel den man anstupst, es kommt zu Schwingungen und Wellenbewegungen. Welche Auswirkungen hat das auf das Wetter in Deutschland? Zunächst bleibt es bis zum 9. November windig, teils stürmisch und zum aktuellen Stand kann es am 7. November über Norddeutschland nochmals Orkanböen geben. Zum zweiten November-Drittel werden die Wellenbewegungen der Polarfront mit zunehmender Wahrscheinlichkeit sich auch über Mitteleuropa bemerkbar machen, in dem sich auf dem Atlantik ein Hochdrucksystem aufwölbt (43 Prozent). Je nachdem welche Position es beziehen wird beruhigt sich das Wetter mit teils tristem November-grau oder kühlen aber sonnigen Spätherbstwetter. Findet keine Aufwölbung statt, so bleibt das Wetter bis zur Monatsmitte dynamisch-wechselhaft und stürmisch (Erhaltungsneigung, 38 Prozent). Ein richtiger Wintereinbruch ist bis zum 15. November mit 19 Prozent weiterhin unwahrscheinlich. Die Kontrollläufe unterstützen mehrheitlich das wechselhafte und für die Jahreszeit zu warme Wetter bis zum 11. November. So liegt bspw. das Temperaturspektrum am 10. November zwischen +3/+16 Grad und das Temperaturmittel erreicht einen Wert von +10 Grad - gemessen an der "Norm" ist das etwa +5 Grad zu warm.

Anzeige

 

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

Unterstützen Sie uns!

Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Dann unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.

Betrag auswählen
Weitere Informationen

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns

Stadtwetter (beta)