Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2013/14 - Wettertrend vom 17. Oktober

Die sich am Wochenende über Deutschland aufbauende Südwestwetterlage bleibt auch in der kommenden Woche weitgehend wetterbestimmend. Die Tiefausläufer kommen im Wochenverlauf Deutschland immer näher, so dass der wechselhafte Wettercharakter zur Wochenmitte zunehmen wird. Die Temperaturen bleiben mit +17/+21, örtlich auch bis +23 Grad gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel um 6-9 Grad zu warm. Geht es nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle, bleibt die aktive Südwestwetterlage auch zwischen dem 25./31. Oktober in Ihrer Struktur erhalten, jedoch drängt die atlantische Frontalzone das Hoch im Osten gnadenlos weg, so dass in diesem Zeitraum die ersten Sturmtiefaktivitäten von Westen nicht auszuschließen sind. Der Grund für diese Dynamik ist der Kältepol über Kanada und Grönland, welcher die Wetterküche bei Neufundland in Gang setzt. Damit versucht das Atlantikwetter wieder für normale Verhältnisse zu sorgen, in dem er die gestörte Zirkulation bis Monatsende beseitigt hat. Ob das gelingen mag bleibt abzuwarten - wahrscheinlich ist es allemal, jedoch - wie so häufig im Leben - wenn man etwas mit aller Gewalt will, geht es nach hinten los. Was hat das mit dem Wetter zu tun? Der Kältepol könnte dafür sorgen, dass die Wetteraktivität auf dem Atlantik sich äußerst dynamisch gestaltet - unter Umständen so dynamisch, dass es in der Höhe zu Wellenbewegungen kommt und somit eine erneute Blockadesituation eintritt (Erhaltungsneigung). Dann aber mit einem Blockadehoch auf dem Atlantik, was zum Monatswechsel eine kühle Trogwetterlage über Mitteleuropa begünstigen könnte. Was ist wahrscheinlicher? Die aktive Westwetterlage ist im Verhältnis 54:46 zum Ende des Monats wahrscheinlicher.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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