Wetter im Herbst / Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 30. September

Zum kommenden Wochenende hin stellt sich über Deutschland eine feucht warme Südwestwetterlage ein, die besonders am Samstag für Schauer und Gewitter sorgen wird. Aber auch der Sonntag zeigt sich zum heutigen Stand meist stark bewölkt mit leichten Niederschlag, wobei die Temperaturen mit +15/+20 Grad und bis +23 Grad im Südwesten im angenehm warmen Bereich liegen. Darüber hinaus manifestiert sich das Hochdrucksystem über Mitteleuropa, so dass die atlantische Frontalzone im ersten Oktober-Drittel keine wesentliche Rolle spielen sollte. Die kalte Luft über Grönland weitet sich zwischen dem 6./10. Oktober weiter nach Osten bis über das nördliche Skandinavien hin aus, so dass die Tiefdruckzentren weiter nach Osten vorankommen und somit das Wetter - zumindest im Norden von Deutschland - mehr beeinflussen könnten als im Süden. Allerdings ist das nur eine vage Variante, da die Wettermodelle eher trockenes und normale Temperaturen Wetter bis zum 15. Oktober simulieren. Die Kontrollläufe stützen ebenfalls mehrheitlich die trockene Hochdruckperiode bis zur Monatsmitte, wobei es im Temperaturspektrum noch große Differenzen gibt, was aber an der Position des Hochdrucksystems liegt. So liegt das Spektrum bspw. am 9. Oktober zwischen +9/+21 Grad und erreicht einen Mittelwert von +15 Grad, der für Oktober durchaus typisch ist. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem Rückblick auf das Wetter im September 2013.
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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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