Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 29. September

Auf bis zu -25 Grad in der Höhe sinken die Temperaturen über Grönland zum 4. Oktober hin ab, so dass in 2 Meter Höhe die Werte auf bis -35 Grad absinken können. Die höhenkalte Luftmassen regen die Tiefdruckaktivität auf dem warmen Atlantik weiter an, sorgt aber dafür, dass die Tiefdrucksysteme zwischen der Labrador See, Island und Grönlandsee eng um diesen Kältepol herumgeführt werden. Als Gegenpol dieser regen Wetteraktivität steht das Azoren- und Skandinavienhoch, welche zwischen dem 3./7. Oktober zu einer Süd- bis Südwestwetterlage über Deutschland sorgen werden, was im Westen grundsätzlich wechselhafteres Wetter als im Osten Folge hat. Solche Hochdruckbrücken sind für den Oktober durchaus typisch, treten jedoch vermehrt im zweiten Oktober-Drittel auf. Spielt man diese Südwestwetterlage mit den Tiefdrucksystemen auf dem Atlantik so weiter, ändert sich zunächst einmal wenig - Die Tiefdrucksysteme rennen gegen das Hoch an, scheitern aber meist und können die atlantische Frontalzone nicht bis nach Mitteleuropa durchsetzen - nicht selten "tropfen" diese Tiefdrucksysteme vor Mitteleuropa ab und bringen mit einer neuerlichen Südströmung erneut warme Luftmassen nach Deutschland (goldener Oktober, Altweibersommer) - gelingt es der Frontalzone aber den hohen Luftdruck über Skandinavien abzubauen, so ist mit einer Nordwest- bis Nordlage schnell Schluss mit dem warmen und trockenen Wetter über Deutschland. Mehrheitlich stehen bis Mitte Oktober die Kontrollläufe hinter dem hochdruckdominierten Wetter über Deutschland, wobei im Zeitraum zwischen dem 4./6. Oktober auch mit Niederschlägen gerechnet werden muss. Das Langfristmodell geht in seiner heutigen Wettervorhersage für Oktober von einem normalen bis leicht zu warmen Wetterverlauf aus. Der November hat den Trend normal bis leicht zu kalt auszufallen, der Dezember normal bis leicht zu kalt und etwas zu trocken, der Januar zu nass und leicht zu warm und der Februar leicht zu warm, sonst normal.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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