Bis zum 25. September ist die Wetterlage mit Hochdruck Mitteleuropa eindeutig - örtlich können in der kommenden Woche die Temperaturen durchaus noch einmal auf sommerliche Werte ansteigen. Zwischen dem 24./25. September entsteht vor Skandinavien ein mächtiger Sturmtiefkomplex, der das die Energie dazu hat, bis über das östliche Skandinavien, bis nach Russland hin "durchbrechen" kann. Sollte das gelingen, so "tropft" dieses Tiefdrucksystem über dem östlichen Mitteleuropa ab und verschiebt das Hoch weiter nach Westen, so dass ab dem 26./27. September über Deutschland sich eine nördliche Strömungskomponente durchsetzen kann - ähnlich wie es das europäische Wettermodell seit Tagen simuliert. Die Folge daraus wäre teils dichte Bewölkung, geringer Niederschlag und mit +10/+15 Grad relativ kühle Temperaturen und in den Nächten steigende Nachtfrostgefahr. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario einzustufen? Es sind die ersten und ernsthaften Signale einer möglichen Veränderung der Großwetterlage - richtig einschätzen kann man die Situation anhand der Kontrollläufe und die simulieren mehrheitlich hochdruckdominiertes Wetter bis zum 29. September, wobei das Temperaturspektrum zwischen +10/+24 Grad und im Mittel bei +18/+20 Grad liegt. Es zeigt aber auch deutlich, dass ein paar Kilometer Positionsverschiebung der Wettersysteme komplett anderes Wetter zu Folge haben kann. Bleibt abzuwarten, wie sich die Simulationen der Wettermodelle in den kommenden Stunden entwickeln werden. Aus diesem Grund geben wir im Laufe des Abends eine Aktualisierung dieser Wetterprognose heraus. Gegen 15:00 Uhr gibt es die nächste Aktualisierung zum Wettertrend im Oktober.
Update:
Es bleibt dabei - überwiegend hochdruckdominiertes und teils warmes Wetter im letzten September-Drittel. Erst zum Monatswechsel eine steigende Wahrscheinlichkeit auf einen Wetterwechsel

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