Wetter im Herbst / Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 19. September

Bis zum 25. September ist die Wetterlage mit Hochdruck Mitteleuropa eindeutig - örtlich können in der kommenden Woche die Temperaturen durchaus noch einmal auf sommerliche Werte ansteigen. Zwischen dem 24./25. September entsteht vor Skandinavien ein mächtiger Sturmtiefkomplex, der das die Energie dazu hat, bis über das östliche Skandinavien, bis nach Russland hin "durchbrechen" kann. Sollte das gelingen, so "tropft" dieses Tiefdrucksystem über dem östlichen Mitteleuropa ab und verschiebt das Hoch weiter nach Westen, so dass ab dem 26./27. September über Deutschland sich eine nördliche Strömungskomponente durchsetzen kann - ähnlich wie es das europäische Wettermodell seit Tagen simuliert. Die Folge daraus wäre teils dichte Bewölkung, geringer Niederschlag und mit +10/+15 Grad relativ kühle Temperaturen und in den Nächten steigende Nachtfrostgefahr. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario einzustufen? Es sind die ersten und ernsthaften Signale einer möglichen Veränderung der Großwetterlage - richtig einschätzen kann man die Situation anhand der Kontrollläufe und die simulieren mehrheitlich hochdruckdominiertes Wetter bis zum 29. September, wobei das Temperaturspektrum zwischen +10/+24 Grad und im Mittel bei +18/+20 Grad liegt. Es zeigt aber auch deutlich, dass ein paar Kilometer Positionsverschiebung der Wettersysteme komplett anderes Wetter zu Folge haben kann. Bleibt abzuwarten, wie sich die Simulationen der Wettermodelle in den kommenden Stunden entwickeln werden. Aus diesem Grund geben wir im Laufe des Abends eine Aktualisierung dieser Wetterprognose heraus. Gegen 15:00 Uhr gibt es die nächste Aktualisierung zum Wettertrend im Oktober.
Update:
Es bleibt dabei - überwiegend hochdruckdominiertes und teils warmes Wetter im letzten September-Drittel. Erst zum Monatswechsel eine steigende Wahrscheinlichkeit auf einen Wetterwechsel
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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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