Das Zirkulationsmuster für die kommende Woche ist klar antizykonal (Hochdruck Mitteleuropa) ausgerichtet. So bleibt das Wetter ab dem kommenden Wochenende weitgehend trocken und ob es warm wird oder kühl bleibt, darüber entscheidet letztlich die Position des Hochdrucksystems. Gemäß dem amerikanischen Wettermodell breitet sich das Hoch vom Mittelmeer bis nach Skandinavien aus und ist zunächst nicht recht steil ausgerichtet. Das hat in Deutschland im Westen eine warme Luftanströmung, im Osten aber eine nördliche und damit kühle Luftströmung zur Folge. Alles in allem erwärmt sich die kühle Luft in der kommenden Woche mit viel Sonnenschein. Die Tageswerte liegen zum aktuellen Stand im Osten verbreitet zwischen +15/+19 Grad, während im Westen +17/+23 Grad erreicht werden können. Das europäische Wettermodell sieht diese Entwicklung ähnlich, jedoch ist hier das Hochdrucksystem weiter im Westen positioniert, so dass ganz Deutschland in eine nördliche Strömungskomponente gerät - zwar ist auch nach dieser Simulation mit viel Sonnenschein zu rechnen, jedoch sind die Tageswerte mit +14/+19 Grad deutlich kühler. Im weiteren Verlauf bleiben die Wettermodelle bis zum 28./30. September bei der gestörten Zirkulation, so dass Tiefdruckeinfluss relativ unwahrscheinlich ist. Die Kontrollläufe stützen beide Varianten und zeigen damit recht deutlich, wie groß die Unsicherheiten im Detail noch sind. Das Temperaturspektrum erstreckt sich im Zeitraum vom 20./27. September zwischen +13/+23 Grad und erreicht einen Mittelwert von +16/+20 Grad. Dabei ist in nahezu allem Kontrollläufen in dem oben genannten Zeitraum keinerlei Niederschlag simuliert, so dass dieses Hochdrucksystem über Mitteleuropa in den Wettermodellen für das letzte September-Drittel manifestiert ist. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 16:30 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Winter 2013/2014.

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