Hochdruck Mitteleuropa kommt am Wochenende mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent. Fraglich bleibt, wo sich das Hoch positionieren wird. Das amerikanische Wettermodell simuliert dessen Postion zwischen Frankreich und Deutschland, so dass - zumindest im Westen - mit viel Sonnenschein die Temperaturen auf bis +22 Grad ansteigen können. Der Osten gelangt dabei auf die östliche Strömungskomponente des Hochs, so dass sich dort eine nördliche Strömung einstellen wird und mit +14/+18 Grad niedrigere Werte und mehr Wolken zu erwarten sind. Das europäische Wettermodell positioniert den Kern des Hochdruckgebiete gleich über England, wobei dessen Hochdruckachse quer über Mitteleuropa verläuft und bis über das Mittelmeer reicht. Deutschland liegt dabei auf der nordwestlichen Strömungsseite. Egal welche Variante kommen mag - im Westen und Südwesten ist tendenziell schöneres und wärmeres Wetter zu erwarten, als im Nordosten. Für Überraschungen ist die kommende Wetterlage allemal gut, da schon geringste Verschiebungen anderes Wetter zur Folge haben werden. Schaut man auf die Kontrollläufe, so wird eines schnell klar - egal wie sich das Hoch positionieren mag - es bleibt bis zum 28. September niederschlagsarm. Zudem sind sich die Kontrollläufe auch bei den Temperaturen relativ einig - das Temperaturspektrum zeigt Werte zwischen +10/+22 Grad, wobei der Mittelwert mit +17 Grad (Tageswerte zwischen +15/+20 Grad sehr wahrscheinlich) die Richtung bis zum 28. September vorgibt. Zusammenfassend lässt sich für das Wetter im letzten September-Drittel durchaus festhalten, dass der Altweibersommer sich auch in 2013 durchsetzen könnte. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Oktober.

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