Mit reichlich Niederschlag, teils kräftigen Winden und deutlich kühleren Temperaturen steht das zweite September-Drittel überwiegend im Zeichen des Herbstes. Der Grund hierfür liegt in dem kleinen aber beständigen Tiefdrucksystem, welches in Deutschland zuerst die Hitze brachte und nun unwetterartige Niederschläge. Im Wochenverlauf verlagert dieses Tief seinen Schwerpunkt über Deutschland, so dass bis zum nächsten Wochenende immer wieder mit Niederschlägen unterschiedlichster Intensität gerechnet werden muss. Dabei kommt es zu einem breiten Zustrom von kühlen Luftmassen - je nach Position des Wirbels mal aus dem Südwesten, dann aus Westen und mit Abzug dreht der Wind auf nördliche Richtungen. So sind zum heutigen Stand am kommenden Wochenende nur noch Temperaturen zwischen +13/+18 Grad zu erwarten, was gemessen an den typischen September-Werten etwa 1-2 Grad zu kühl ist. Besonders in den Nächten kann es unter Aufklaren mit +4/+0 Grad schon empfindlich kühl werden. Zwischen dem 18./20. September erreicht die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik ihren vorläufigen Höhepunkt, so dass sich mit hoher Wahrscheinlichkeit (34 Prozent) sich die atlantische Frontalzone bis nach Skandinavien hin durchsetzen kann. Von Süden her neigt das Azorenhoch mit einem Hochdruckkeil dazu, sich über dem südlichen Mitteleuropa durchzusetzen - eine teils warme Wetterphase im Süden mit wechselhaftem Wetter im Nordwesten ist im letzten September-Drittel aktuell die wahrscheinlichste Variante.

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