Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 27. August

In den letzten Tagen sind wir vermehrt darauf angesprochen worden, warum wir den Wettertrend für den Herbst nicht fortsetzen. Wir haben uns dazu entschlossen - Aufgrund der hohen Schneewahrscheinlichkeit im Herbst - die zwei Jahreszeiten Herbst und Winter "zusammenzulegen", da es für viele nicht "verständlich" ist, dass bereits im Herbst Winterwetter vorherrschend sein kann. Betrachtet man das zu kühle Frühjahr und den zu warmen Sommer, so lässt das Rückschlüsse auf ein mögliches Ausgleichsverhalten beim Wetter zu. Demnach könnte ein Herbst bevorstehen, wie wir ihn von "früher" her kennen - stürmische Winde und peitschender Regen. Warum? Die für uns in Mitteleuropa zuständige Westwind Zirkulation ist quasi seit Jahresbeginn unterbrochen. In regelmäßigen Abständen schafft es entweder das Azorenhoch oder ein Skandinavienhoch das Westwindwetter zu blockieren - anders ausgedrückt handelt es sich hierbei um eine mehr oder minder gestörte Zirkulation. Es ist dabei nur eine Frage der Zeit, bis sich die normale Zirkulation wieder einstellen wird, wobei hier einige Anläufe von Tiefdrucksystemen notwendig ist ("Aufräumen" mit Starkwindereignissen). Ein Indiz ist hierbei der Jetstream, der zu den ersten September-Tagen hin in normaler Position deutlich an Fahrt aufnimmt. Gleichzeitig strömt über dem nördlichen Kanada und Grönland in der Höhe kalte Luftmassen nach Süden, was die Wetterküche bei Neufundland grundsätzlich in Gang setzen wird. Wo eine Reaktion stattfindet, findet ebenso eine Gegenreaktion statt, was die Wetterlage im September über Mitteleuropa spannend gestaltet. Zum einen ist mit 28 Prozent eine Turbulente Westwindwetterphase wahrscheinlich - ebenso könnte es aber zu einer sog. Erhaltungsneigung kommen (26 Prozent), bei der das Azoren- und Skandinavienhoch eine Gegenreaktion in Form von "dagegen halten" auslösen und somit Spätsommerwetter in Deutschland zur Folge haben werden. Der Blick auf das Langfristmodell zeigt für die Herbst- und Wintermonate überwiegend normales Wetter, wobei der Oktober etwas zu trocken ausfallen könnte. Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf einen strengen Winter 2013/2014, wie in der "Presse" in den letzten Tagen dargestellt wurde. Vielmehr ist es so, dass die aktuellen Randbedingungen wie El Niño/La Niña keinen wesentlichen Einfluss auf das Wetter in Mitteleuropa haben werden.
ENSO neutral conditions continue.
Equatorial sea surface temperatures (SST) are near average across the western and central Pacific Ocean and below average across the eastern Pacific.
ENSO neutral is favored into the Northern Hemisphere fall 2013

Quelle: Noaa.gov
Allenfalls die weiterhin schwache Sonnenaktivität deutet auf einen Fortbestand der gestörten Zirkulation hin, was auch noch im Winter eine Auswirkung haben könnte. Die Prognosen gehen aber allesamt von einem normalem Wetter im Winter 2013/2014 aus.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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