Der Trogvorstoß Anfang März wird immer konkreter simuliert, wobei die Dauer und Intensität noch unterschiedlich bewertet wird. Beide Wettermodelle zeigen eine teils frostige, teils nasskalte Wettervariante zwischen dem 1./7. März mit etwas Schneefall/Regen und winterlichen Optionen oberhalb etwa 300-400 Meter. Je nach Position des Hochdrucksystems könnte auch noch eine extrem kalte Wetterperiode bevorstehen (-20 Grad in 1.100 Meter Höhe), diese Variante wird aktuell aber kaum unterstützt, würde jedoch zum bisherigen Winterverlauf passen und einen März-Winter ermöglichen. Der Polarwirbel sieht zum 1. März weiterhin gestört aus und auch die Zirkulation bleibt mit einem kräftigen Hochdrucksystem von 1065 hPa über Grönland im gestörten Zustand. Erfahrungsgemäß stellt sich solche eine Großwetterlage nicht so schnell um, sondern bleibt gemäß der Erhaltungsneigung noch weiter bestehen. Mit Winter hat das jedoch nur noch wenig zu tun, da der hohe Sonnenstand die Temperaturen tagsüber kräftig nach oben treiben kann - für Dauerfrost sind Temperaturen von etwa -10 Grad in 1.200 Meter Höhe notwendig. Zudem könnte ein erneutes major/minor warming in der Stratosphäre über der Polarregion Anfang März den Frühling gar bis Ende März verzögern - auch diese Simulation ist ein Unterstützer für einen Erhalt der gestörten Zirkulation.

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