Wetter Winter 2012/2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 23. Februar

Zwei Wettermodelle, zwei unterschiedliche Simulationen. Waren sie sich gestern noch einig, so schert das amerikanische Wettermodell erneut aus und zeigt zum 5. März hin mit Tageswerten zwischen +5/+11 Grad so etwas wie einen Vorgeschmack auf den Frühling. Wer hier regelmäßig mit liest, der weiß, dass das amerikanische Wettermodell in diesem Winter so seine Probleme mit einem möglichen Wetterumschwung hatte. Diesmal allerdings wäre es eine Wetterlage, die gar nicht untypisch ist und sozusagen ein "Kollaps" der hochwinterlichen Wetterlage bedeutet. Das Hochdrucksystem bei Skandinavien verlagert sich demnach zu rasch (hohe Dynamik) in Richtung Grönland und zwingt die Tiefdrucksysteme von Westen her kommend auf ein südlichere Bahn. Diese können sich bei den Azoren "eingraben" und transportieren aus südlichen Richtungen massiv warme Luftmassen nach Mitteleuropa, was durchaus das Ende des Winters zur Folge hätte. Das es auch anders gehen kann, zeigt das europäische Wettermodell. Hier bleibt das Hoch zwischen England und Island Ortstreu und stellt sich im weiteren Verlauf zum 1. März auf dem Atlantik auf - es findet keine südliche Unterwanderung des Hochdrucksystems wie beim amerikanischen Wettermodell statt. Stattdessen wird mit Hilfe eines skandinavischen Tiefdrucksystems die kalte Luft arktischen Ursprungs "angezapft" - frostige Temperaturen in der Nacht und gfs. am Tage (-3/+2 Grad) mit teils kräftigen Schneeschauern wären die Folge daraus. Was ist wahrscheinlicher? Beide Varianten sind derzeit nicht unwahrscheinlich - betrachtet man den bisherigen Winterverlauf, so spricht das eher für den nochmaligen Kaltluftausbruch aus dem Norden. Im Laufe des Abend wird diese Wetterprognose aktualisiert.
Update:
Das amerikanische Wettermodell bleibt bei seiner abwechslungsreichen Variante zum Start in den März - hier ist derzeit keine Kontinuität zu erkennen. Aktuell ist es ein mäßig eisige Grenzwetterlage über Deutschland mit frostigen Temperaturen im Norden und milden +2/+7 Grad im Süden. Das europäische Wettermodell bleibt dagegen bei der Trogwetterlage mit frostigen Temperaturen in den Nächten und leicht positive Temperaturen am Tage (-3/+2 Grad). Der Winter gibt zum aktuellen Stand wohl noch einmal einen "Nachschlag" im März.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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