Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 20. Februar
Das amerikanische Wettermodell besticht in diesem Winter vor allem durch seine recht forsche Herangehensweise, wenn es um eine Milderung geht - im weiteren Verlauf wurde diese stets nach unten korrigiert. Bereits seit Tagen simuliert das amerikanische Wettermodell eine Großwetterlage, welche dem Winter ab Ende Februar wohl den "Garaus" machen wird. Das Hoch bei England/Island bleibt nicht eigenständig, "sackt" in sich zusammen und hält seine Position über dem Mittelmeer. Gleichzeitig kommt über die Azoren ein langwelliges Tiefdrucksystem und "pumpt" sehr warme Luftmassen nach Mitteleuropa - um das zu illustrieren werden am 3. März Tageswerte zwischen +5/+14 Grad erwartet. Etwas anders sehen das die übrigen Wettermodelle, welche das Hoch in der Position zwischen England und Island belassen. Demnach stellt sich über Deutschland zum Ende Februar eine nördliche (NW-NO) Windrichtung ein - allerdings ist diese Wetterlage gradientenschwach, so dass sich der Wind kaum bemerkbar machen wird und das Hoch sich dabei langsam aber stetig mit milder Luft "füllt", welche sich tagsüber auch bis an den Boden durchsetzen kann. Demnach ist die Milderung mit Werten zwischen +0/+5 Grad gemäßigter und in den Nächten gibt es weiterhin Frost. War es das mit dem Winter? Wenn sich die Simulation des amerikanischen Wettermodells durchsetzt, kann es Anfang März durch die turbulenten Bewegungen sicherlich noch einmal den einen oder anderen Schneeschauer geben. Setzt sich das europäische Wettermodell durch, so kann der März durchaus mit langsam milderen und ruhigem Hochdruckwetter starten. Jedoch ist die Wetterlage durchaus für Überraschungen gut und es ist derzeitig zu früh, um den Winter zu verabschieden - die kalte Luft liegt über der Grönlandsee/Nordmeer weiterhin in Lauerstellung.

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