Die kommende Großwetterlage wird hauptsächlich durch ein Hochdrucksystem bei Skandinavien geprägt, so dass sich ab dem 19. Februar oberhalb 400 Meter wieder winterliche Verhältnisse einstellen werden. Nach dem Tauwetter vom Wochenende kommt bereits am Montag von Nordosten her erneuter Niederschlag auf, der überwiegend als Schnee niedergehen sollte. In den darauf folgenden Tagen stellt sich etwa oberhalb 400 Meter erneut Dauerfrost ein, darunter bleibt es nasskalt. Soweit der Wettertrend - was zum heutigen Stand noch unklar ist, ist die Position des Hochdrucksystems im Verbund mit einem Schneetief über der Ostsee, welches im Laufe der Woche in Richtung Mittelmeer zieht. Je nach Position kann mehr oder weniger Niederschlag fallen und für tief winterliche Impressionen oder "Kahlfrost" sorgen. Auch die weitere Wetterentwicklung über den 23. Februar hinaus ist nicht uninteressant - sowohl für alle die sich mildere Temperaturen wünschen, als auch für all diejenigen, die sich weiterhin eisig kalte Temperaturen herbeisehnen. Klingt paradox, aber beides ist möglich. Das Hochdrucksystem hat je nach Simulation das bestreben in Richtung England abzudriften um dann im weiteren Verlauf seine Position nach Grönland zu verlagern. Geht dieser Prozess rasch über die Bühne, so wird der Weg frei für Tiefdruckausläufer aus dem Westen mit mildem Wetter. Eine weitere Möglichkeit ist die, dass das Hochdrucksystem seine Position bei Skandinavien festigt und die Tiefdrucksysteme auf eine südliche Bahn lenkt - in Folge dessen findet meist im Süden eine "Unterwanderung" des Hochdrucksystems statt, die sich mit milden Temperaturen im Süden und kalten Werten im Norden mit einer Grenzwetterlage bemerkbar macht. Eine dritte Lösung ist die einer gefestigten Hochdruckposition zwischen England/Island mit aufgestellter Nord-Süd Richtung und einem Tief über dem östlichen Skandinavien, was eine Troglage arktischen Ursprungs zur Folge hat. Drei Möglichkeiten, welche das Wetter im letzten Februar Drittel beeinflussen können. Was ist die wahrscheinlichste Variante? Der gesamten Systematik, wie sie aktuell aufgestellt ist, fehlt die kalte Luft aus dem Norden und Osten um wirklich was "bewegen" zu können. Das Hochdruckgebiet liegt im skandinavischen Raum in einer West - Ost Richtung, so dass in Deutschland der Wind aus östlichen Richtungen kommen wird. Sollte die aktuell wahrscheinlichste Variante eintreffen, liegen die Temperaturen bei -1/+1 Grad, im Westen auch bis +4 Grad, von Nordosten her meist leichter Schneefall, im Südwesten und Westen kaum Niederschlag. Wandert das Hoch weiter in Richtung England und bleibt in seiner West - Ost Position, so ist die milde Unterwanderung das Ergebnis der Variante mit der zweit höchsten Wahrscheinlichkeit. Wandert das Hoch weiter nach Westen und stellt eine Atlantikblockade mit Troglage Mitteleuropa auf, so sind Tageswerte zwischen -6/0 Grad mit Schneefall zu erwarten - das ist im Moment aber die Variante mit der geringsten Wahrscheinlichkeit. Entscheidend ist die Positionierung der Systeme bis Sonntag und die Tiefdruckentwicklung über der Ostsee in der Nacht auf Montag. Im Laufe des Abends erfolgt eine Aktualisierung dieser Wettervorhersage.
Update
Es bleibt dabei - zunächst startet die kommende Woche winterlich, ab dem 22. Februar ist und bleibt alles möglich

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