Wetter Winter 2012/2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 13. Februar

  • M. Hoffmann
Eigentlich stehen heute Morgen nahezu alle Wettermodelle auf einem gemäßigten winterlichen Kurs ab dem 17./19. Februar. Nur das amerikanische Wettermodell sieht das Ganze etwas anders. Hier wir die Aufwölbung des Hochdrucksystems über Mitteleuropa nach Osten hin verschoben, was trockenes, teils sonniges, teils trübes Wetter mit milden Temperaturen von bis zu +8 Grad zur Folge hat. In den anderen Simulationen wird zum Wochenende hin das Wetter zwar milder, jedoch im weiteren Verlauf durch eine nördliche Strömungskomponente wieder kälter. Darüber hinaus bleibt der Trogvorstoß arktischen Ursprungs - vor allem beim europäischen Wettermodell - weiterhin im Bereich des Möglichen. Im Grunde zeigen diese unterschiedlichen Simulationen nur die Komplexität der kommenden Wetterlage mit all ihren möglichen Varianten. So ist das oftmals zum Ende des Winters hin, wenn die Sonne allmählich einen höheren Stand einnimmt, werden die Wettersysteme "durcheinander gewirbelt" - oft entsteht daraus die gestörte Zirkulation mit einem gesplitteten Polarwirbel. Auch dieser zeigt sich heute weiterhin gesplittet, der AO-Index ist negativ, der NAO-Index bleibt verhalten im neutralen Zustand. Die Kontrollläufe geben eine verhaltene Milderung vor, so liegt das Temperaturspektrum am 23. Februar zwischen -3 und +10 Grad, im Mittel sind es +4 Grad. Vieles ist möglich und Überraschungen in die eine oder andere Richtung über den 20. Februar hinaus sind nicht ausgeschlossen. Entscheidend ist die Wetterentwicklung am kommenden Wochenende. Mehr dazu im Laufe des Abends in einer Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Das amerikanische Wettermodell bleibt bei seiner milden Variante mit Tageswerten zwischen +2/+8 Grad über den 20. Februar hinaus. Das europäische Wettermodell bleibt dagegen bei seiner kalten Lösung, wenngleich es zwischen dem 17./19. Februar ebenfalls kurzzeitig milder wird. Die Entscheidung ob es Hochwinter oder Vorfrühling geben wird, fällt in den kommenden Tagen.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +3,38 +2,6 237 l/m² - normal

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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