Von einer gesicherten Wetterlage ist man in den aktuellen Simulationen der Wettermodellen über den 13. Februar hinaus noch weit entfernt. Der Grund hierfür ist ein Tiefdrucksystem, welches von Sonntag bis Dienstag von England über Frankreich bis in das Mittelmeer ziehend die Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch unterbindet. In der Höhe wird relativ milde Luft herangeführt, jedoch Aufgrund der fehlenden Durchmischung wird es überwiegend in den Höhenlagen milder. Sofern die wahrscheinlichste Zugrichtung auch eintrifft, wird es von Montag an westlich einer Linie Köln - Zugspitze immer wieder leichte Schneefälle geben. Demnach steigt die Temperatur auf Werte zwischen -2/+1 Grad an, wobei in Höhenlagen um 800-1.500 Meter auch 0/+3 Grad erreicht werden können (Inversionswetterlage), ganz im Westen und im Rheingraben sind auch bis +4 Grad möglich. Bis zum 15. Februar werden tagsüber in tieferen Lagen leichte Plusgrade erwartet, während oberhalb etwa 400 Meter Dauerfrost herrscht. In den Nächten ist mit -2/-8 Grad teils mäßiger bis strenger Frost zu erwarten. Über den 15. Februar hinaus muss noch abgewartet werden, wie sich das Wetter in der kommenden Woche entwickeln wird. Die Wettermodelle simulieren unterschiedliche Ansätze, wobei das europäische Wettermodell mit einer erneuten Hochdruckbrücke über Mitteleuropa eine winterliche Variante weiterhin unterstützt, während das amerikanische Wettermodell ab dem 19. Februar mehr und mehr den Einfluss des teils milden Atlantikwetters simuliert. Die Kontrollläufe sind heute nicht Richtungweisend. Das Langfristmodell bleibt bei einem zwischen -0,5 bis -2 Grad zu kalten Wetter im Februar.

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