Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 3. Februar

Im Verlauf der kommenden Woche kehrt das Winterwetter nach Deutschland zurück und bleibt auch über das Wochenende hinaus erhalten. Verbreitet sollte eine Schneedecke über Deutschland liegen und die Temperaturen verbleiben weitestgehend im Dauerfrostbereich - in den Nächten können die Temperaturen, insbesondere bei Aufklaren und über Schnee, auch bis unter -10 Grad fallen. Geht es nach dem amerikanischen und europäischen Wettermodell, so bleibt diese winterliche Episode bis zum 15. Februar weitestgehend erhalten. Die Luftschichtung zeigt sich dabei labil, so dass es immer wieder zu meist leichten Schneeschauern kommen kann. Einheitlich wird von den Wettermodellen ab dem 10. Februar eine Hochdruckbrücke von den Azoren über England/Island bis nach Skandinavien simuliert, was das milde Wetter auf dem Atlantik halten wird. Im gleichen Zug macht sich das sibirische Hochdrucksystem wieder auf den Weg nach Mitteleuropa - je nachdem wie sich diese Simulation entwickeln wird, könnte noch eine strengere Frostperiode bevorstehen, oder aber auch - wie ab Mitte Dezember - eine mildere Süd- bis Südwestvariante. Was ist wahrscheinlicher? Aus heutiger Sicht ist ein Fortbestand der winterlichen Verhältnisse im zweiten Februar Drittel - nicht nur Aufgrund der gestörten Zirkulation - wahrscheinlicher. Und das sibirische Hoch? Dazu kann man derzeit nur die Statistik bemühen - auffallend dabei ist eine Wettersingularität zwischen dem 15.- 26 Februar, bei der zu 70% ein Kontinentalhoch mit frostigen Temperaturen über Mitteleuropa wetterbestimmend ist. Im Laufe des Abends wird diese Wetterprognose aktualisiert.
Update:
Tagsüber haben sich die Simulationen kaum verändert und es bleibt dabei - ab Mittwoch zunehmend winterlich mit der erweiterten Tendenz zu Hochdruckwetter, bzw. Hochdruckbrücke mit überwiegend frostigen Temperaturen bis zum 15. Februar
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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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