Turbulent, teils stürmisch und mild wird es in der kommenden Woche, bevor zum Februar hin das Wetter wieder zunehmend nasskalt wird. Über den 3. Februar hinaus zeigen die Wettermodelle zunehmend die Hochdruckblockade auf dem Atlantik, was das Winterwetter relativ rasch wieder ab dem 4./6. Februar zurückkehren lassen könnte. Der Blick auf das Strömungsmuster zeigt keine Normalisierung des Jetstreams über Mitteleuropa, gar Gegenteiliges ist mit der Nord- Südströumg der Fall. Auch das Zirkulationsmuster - ist zumindest den Simulationen nach - ab dem 5. Februar gestört, was für eine erneute winterliche Wetterperiode spricht. Die Randfaktoren um den AO-Index zeigen gegen Mitte Februar sich langsam normalisierende Tendenzen, was Aufgrund der sich vom major warming "erholenden" Stratosphäre nichts außergewöhnliches ist. Der NAO-Index zeigt sich Anfang Februar noch unentschlossen neutral und der Polarwirbelsplit bleibt weiterhin erhalten - zum 4. Februar hin könnte sogar mit einfließendem Tiefdruck über Kanada die Kaltluftachse etwas nach Osten verschoben werden, was eine Trogstruktur über Mitteleuropa mit eisigen Temperaturen auslösen könnte - die Betonung liegt auf "könnte"! Wie in den letzten Tagen schon öfters erläutert, ist es zu früh, um den Winter 2012/2013 zu den Akten zu legen. Die Kontrollläufe bestätigen den nasskalten bis winterlichen Wettertrend mit einem Temperaturspektrum zum 6. Februar mit -2/+4 Grad, wobei das Mittel bei +2 Grad liegt. Letzten Endes sollte man aber unbedingt noch die turbulente Wetterwoche abwarten - denn beim Wetter ist vieles möglich. Im Laufe des Abends erfolgt eine Aktualisierung.
Update
Auch tagsüber zeigten die Wettermodelle in ihren Simulationen das zunehmende Blockadeverhalten auf dem Atlantik. Ein winterliches Szenario zwischen dem 3./6. Februar wird zunehmend wahrscheinlicher

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