Das amerikanische Wettermodell zeigt nach dem Jahreswechsel erneut den Wölbungsprozess des Hochdrucksystems - für Winterfreunde - allerdings in der falschen Position. Der Hochdruckkeil liegt nahe bei England, so dass die kalte Luft aus dem Norden "abtropfen" kann. Deutschland gerät zunächst noch in den Einflussbereich der kalten Luft (Temperaturen um -2/+2 Grad), im weiteren Verlauf zum 4. Januar hin verschiebt sich das Hoch nach Osten, was teils sonniges, teils neblig trübes Wetter mit Temperaturen zwischen +2/+7 Grad zur Folge hat - wenig winterlich. Das europäische Wettermodell simuliert das Hoch in ähnlicher Position, jedoch weiter nach Westen verlagert, so dass zum 2./3. Januar hin Schneefälle oberhalb 300-500 Meter möglich sind - im weiteren Verlauf kann ein Tiefdrucksystem in Richtung Mittelmeer abtropfen und das Wetter in Deutschland mit beeinflussen. Winterliche Optionen sind hier - zumindest in den höheren Lagen - deutlich mehr vorhanden. Die Kontrollläufe zeigen noch kein einheitliches Bild, wobei im Wettertrend mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass das wechselhafte und teils stürmische West- bis Südwestwetter nach dem Jahreswechsel ein Ende haben wird. Das Langfristmodell zeigt in seiner Wettervorhersage für den Januar 2013 deutlich zu warmes und zu nasses und für den Februar 2013 normales Wetter gegenüber dem langjährigen Mittel.

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