Die heutigen Simulationen der Wettermodelle zeigen für das Wetter nach Weihnachten weiter nasskaltes Westwindwetter. Allein das amerikanische Wettermodell zeigt, dass es auch anders gehen kann - hier hält der Winter nach Weihnachten in Form eines Troges über Mitteleuropa bis ins Flachland hinab erneut Einzug. Im Grunde zeigt es aber auch die Unsicherheit der kommenden Wetterlage und den damit zusammenhängenden Positionen von Hoch- und Tiefdruck. Auch die Kontrollläufe bestätigen mehrheitlich einen kälteren Wettertrend, wenn auch erst in Lagen von etwa 400-600 Meter mit winterlichen Optionen. Die von den meisten Wettermodellen simulierte milde Variante ist also noch keinesfalls sicher. Der Polarwirbel zeigt weiterhin Wellenbewegungen und zum 25. Dezember ein kräftiges Hochdrucksystem über Nordkanada - die verbleibenden Wettertage bis ins neue Jahr bleiben somit alles andere als langweilig. Heute Abend werden wir dazu ein Update dieser Wetterprognose herausbringen. Das Langfristmodell zeigt für den Januar und Februar 2013 normales bis leicht zu mildes Wetter mit etwas mehr Niederschlag als es das langjährige Mittel zeigt.
Update
Über Weihnachten herrscht noch weitestgehend eine Grenzwetterlage - im Anschluss kristallisiert sich mehr und mehr eine "aufräumende" Westwetterlage heraus (60%). Optionen auf winterliches Wetter sind weiterhin zum 27. Dezember gegeben, jedoch ist derzeitig (noch) kein nachhaltiger Wintereinbruch in Sicht.

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