Auch heute wenig Neues von den Wettermodellen, welche weiterhin nasskaltes Wetter bis einschließlich 20. Dezember simulieren. Die Großwetterlage präsentiert sich aber weiterhin spannend zwischen einen Tiefdrucksystem auf dem Atlantik und dem "lauernden" Hochdrucksystem im Osten - Deutschland liegt zwischen beiden Systemen und kommt somit in den "Genuss" der milden Luftmassen aus dem Süden. Zum heutigen Stand "beißt" sich das Tiefdrucksystem auf dem Atlantik die Zähne an dem Hochdruckbollwerk im Osten aus und verbleibt im Abschwächungsprozess stationär auf dem Atlantik, wobei sich ein Teilsystem in Richtung Mittelmeer absetzen kann. Somit kann das Hochdruckgebiet kurzzeitig mehr Einfluss auf die östlichen Landesteile nehmen, was dort ab dem 21. Dezember wieder zu Dauerfrost führen kann - im Westen bleibt es mild. Darüber hinaus zeigt das amerikanische Wettermodell eine sukzessive Zunahme der Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik und simuliert im Ergebnis einen Durchbruch der Westwindwetteraktivität bis Ende Dezember. Das europäische Wettermodell simuliert die Tiefdruckaktivität auf einer südlicheren Bahn - das Hoch im Osten verlagert sich mehr und mehr in Richtung Skandinavien, was einen Abtropfprozess (Trog) im Bereich des Möglichen lässt. Die Kontrollläufe sprechen heute bis zum 20. Dezember ebenfalls eine deutliche Sprache 16 von 24 Läufen zeigen eine relativ milde Wetterlage. Im Anschluss zeigen sich wieder vermehrt winterliche Optionen - spannend bleib weiterhin die Frage, ob es weiße Weihnachten geben wird? Mehr dazu im Laufe des Nachmittags.
Update
Die weiteren Modellsimulationen des Tages zeigten wieder vermehrte Optionen auf winterliches Wetter um den 20./22. Dezember, vor allem in Lagen oberhalb etwa 500 Meter. Des Weiteren gilt der Hinweis, dass die kommende Wetterlage äußerst labil ist und es in den kommenden Tagen die Möglichkeit für Überraschungen offen lässt.

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