Die kommende Woche wird in Lagen etwa oberhalb 400-500 Meter weiterhin winterlich bleiben, darunter ist nasskaltes Wetter zu erwarten, wobei auch hier die Niederschläge gegen Ende der Woche zunehmend als Schnee fallen werden. Ab dem nächsten Wochenende sehen die Wettermodelle das Wetter etwas differenzierter. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine kurzzeitige Milderung - anschließend kann sich auf dem Atlantik eine erneute Hochdruckblockade aufbauen und somit den Langwellentrog über Mitteleuropa erneuern - diesmal jedoch mit kälterer Luft, so dass die Niederschläge demnach bis in tiefste Lagen als Schnee fallen können. Anders dagegen das europäische Wettermodell - hier bringt das Tief am kommenden Wochenende, Aufgrund einer anderen Zugbahn, kaum eine Milderung, dafür aber viel Schnee - ebenfalls bis in tiefere Lagen hinab. Im Anschluss kann sich jedoch das Hoch auf dem Atlantik nicht so markant ausbilden, wie im amerikanischen Wettermodell, was zur Folge haben könnte, dass es nördlich der Mittelgebirge kalt bleibt, südlich davon aber mit einer Milderung zu rechnen ist. Im Grunde bleibt die Großwetterlage aber weiterhin winterlich. Blickt man auf die Kontrollläufe, so bestätigt sich der winterliche Wettertrend auch im zweiten Dezember Drittel. Eine durchgreifende Milderung, bzw. ein Ende der gestörten Zirkulation ist derzeit nicht in Sicht und auch der Polarwirbel bleibt in den zur Verfügung stehenden Simulationen bis auf weiteres gestört. Das Langfristmodell zeigt in seiner Wettervorhersage im Dezember weiterhin deutlich zu kaltes, im Januar 2013 leicht zu mildes und im Februar 2013 normales Wetter. Zusammenfassend gibt es auch heute einen normales bis leicht zu kaltes Wetter im Winter 2012/2013 zu erwarten.

Anzeige

 

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!