Der Wettertrend der Wettermodelle geht weiterhin von einem Polarwirbelsplit zum 24./26. November hin aus. Daraus resultiert eine gestörte Zirkulation, was die die Detailvorhersage für Meteorologen nicht unbedingt einfacher machen wird. Im Wettertrend ist dagegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69% ein nasskaltes und wechselhaftes Wetter zum Ende November hin fast gesichert. Zum 30. November/1. Dezember (passend zum Winteranfang) zeigen die Simulationen der Wettermodelle heute erneut den seit Tagen berechneten Trogvorstoß nach Mitteleuropa - Schneeoptionen gibt es weiterhin für Lagen etwa oberhalb 400 Meter (Tageswerte um -2/+2 Grad). Da die Kaltluftansammlung auf dem Nordmeer zum 1. Dezember recht massiv simuliert wird, ist auch eine entsprechende Tiefdruckaktivität nicht weit entfernt. Anders ausgedrückt könnte es Anfang Dezember ein winterliches Intermezzo geben, mit anschließendem mildem, turbulenten und wechselhaftem Wetter (Sturmoptionen sind gegeben). Dem Hoch auf dem Atlantik wird - sofern die Simulation so eintritt - im weiteren Verlauf gar nichts anderes übrig bleiben, als eine Hochdruckblockadesituation auf dem Atlantik hervorzurufen, was noch im ersten Dezember Drittel einen erneuten Wintervorstoß hervorrufen könnte. Es bleibt spannend! Das Langfristmodell zeigt die Wintermonate Dezember 2012 etwas zu kalt, den Januar 2013 normal und den Februar 2013 etwas zu mild gegenüber dem langjährigen Mittel.

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