Ein Wintereinbruch im zweiten November Drittel ist nahezu auszuschließen, da die Großwetterlage mit Hochdruck über Mitteleuropa dies nicht zulassen wird. Frühestens im letzten November Drittel zeigt sich in den Simulationen der Wettermodelle vage Ansätze für die Möglichkeit eines erneuten winterlichen Intermezzos. Die Langfristmodelle gehen weiterhin von einem normalen bis leicht zu kalten Wetter im Winter 2012/13 aus, besonders das amerikanische Langfristmodell simuliert für den Dezember 2012, Januar und Februar 2013 niederschlagsreiche Monate. Weiterhin auffällig ist in den Simulationen die Tendenz zu Hochdruckblockaden auf dem Atlantik, die in der Theorie durch das El Niño Phänomen vermehrt auftreten und in Mitteleuropa zu winterlichen Troglagen führen können. Setzt man in der Wetterprognose auf die Wetterstatistik, so ist in den kältesten Wintern der vergangenen Jahren auffällig, dass im November zumeist Süd- bis Südwestwetterlagen wie im November 2012 vorherrschend waren. Betrachtet man die zurückliegenden Monate, so war das Wetter geprägt von abwechslungsreichen Großwetterlagen, welche vermehrte Troglagen zugelassen haben - im Grunde war es aber ein Wechselspiel zwischen Süd-, Südwest bis Nordwestwetterlagen. Sollte man zum heutigen Zeitpunkt eine Antwort auf die Frage geben, wie das Wetter im Winter 2012/13 wird, so würde man mit einer Fortsetzung der Großwetterlagen Antworten - im Wechsel zwischen milden Phasen schiebt sich immer wieder ein Troglage mit nasskalten bis winterlichem Nordwestwetter. Anders ausgedrückt - ein ganz normaler Winter.
Update:
Am Sonntag werden wir etwas ausführlicher auf eine eventuell bevorstehende winterliche Option Ende November, Anfang Dezember eingehen

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