Westwindwetter übernimmt im November weitestgehend die Kontrolle über das Wetter in Deutschland. Ein erneuter Wintereinbruch ist bis zur Monatsmitte durch diese Großwetterlage eher unwahrscheinlich. Heute möchten wir gerne noch einmal erläutern, warum man in der Welt der Meteorologen in diesem Winter von einem normalen bis leicht zu kalten Winter gegenüber dem langjährigen Mittel ausgeht:
  • El Nino Bedingungen - fördert vermehrt Hochdruckblockaden auf dem Atlantik und führt in Mitteleuropa häufiger zu Winterwetter
  • Sonnefleckenzyklus hat ein schwaches Maximum - in Summe fördert auch das vermehrt Hochdruckblockaden auf dem Atlantik
  • Eisschmelze in der Arktis - vermehrte Ausbildung von Nordmeer Hochdrucksystemen
  • In Summe der oben genannten Einflüsse, ist mit einen geschwächten Polarwirbel zur rechnen - in Folge daraus vermehrte Polarwirbelsplitts
  • Frühe Aktivierung der Jahreszeit typischen Westwindwetter Aktivität - höhere Wahrscheinlichkeit, dass diese im Dezember enden wird und den einen oder anderen Wintereinbruch ermöglicht
Im Gegenzug fehlen in diesem Jahr eindeutige Hinweise darauf, dass das Wetter im Winter 2012/13 zu warm ausfallen kann. Die Langfristprognose des Deutschen Wetterdienstes geht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von einen normalen bis leicht zu kalten Winterwetter aus, das amerikanische Langfristmodell hingegen zeigt durchweg leicht zu warme Wintermonate.

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