Die kommenden Tage bleiben wechselhaft und nasskalt, oberhalb 1.000 Meter hält der Winter vor allem im Nordstau der Alpen mit kräftigen Schneefällen Einzug. Auch in den mittleren Lagen zwischen 400 und 800 Meter kann sich kurzzeitig eine dünne Schneedecke ausbilden und im Flachland kann es Schneeregen und Graupelschauer (z.T. mit Gewitter) geben. Ein Winter ist das aber nicht, der lässt weiterhin auf sich warten. Der Grund ist die intakte atlantische Frontalzone (Westwindwetter), welche ein Tiefdrucksystem nach dem anderen über Mitteleuropa "jagt". Ein Wintereinbruch ist erst dann möglich, wenn sich die Wettersituation auf dem Atlantik beruhigt und die eingeflossene Kaltluft in Mitteleuropa zur Ruhe kommt. Der nächste Zeitpunkt für solch ein Szenario wird von den Wettermodellen frühestens um den 13.- 15. Dezember herum gerechnet. Das Langfristmodell geht in seiner heutigen Wetterprognose weiterhin von einem normalen bis leicht zu kalten Winter 2011/2012 aus, wobei besonders der Dezember 2011 als deutlich zu nass und leicht zu warm gerechnet wird. Andere Langfristmodelle sehen den Winter 2011/2012 ebenfalls normal. Ein Ausnahme ist das Langfristmodell des DWD, was den Winter mit einer Wahrscheinlichkeit von 47% als zu warm berechnet.

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