Der Winter hat in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen schon einen ersten Gruß hinterlassen. Teilweise sind in den Alpen bis zu 40 cm Schnee gefallen. Ein extremer Wetterwechsel in der zurückliegenden Woche - war es am vergangen Wochenende doch noch verbreitet 25 Grad warm. Aber es waren eher die 25 Grad vom vergangenen Wochenende, welche nicht normal waren - die Temperaturen jetzt passen eher zu einem Oktober. In den Wetterprognosen rund um den Winter 2011/2012 hat sich in der letzten Woche nicht viel geändert, es bleibt im Trend bei einem normalen bis leicht zu kühlen Winter 2011/2012. Es gibt in der unter den Meteorologen noch einen weiteren, nicht ganz unumstrittenen Faktor, welches das Wetter in den Wintermonaten beeinflusst - die Sonnenflecken. An der Anzahl der Sonnenflecken kann man die Aktivität der Sonne messen - je höher die Anzahl an Flecken, desto aktiver. In den letzten zwei Wintern war die Anzahl der Sonnenflecken recht niedrig und steigt in diesem, bzw. nächsten Jahr wieder an, allerdings noch weit von einem Sonnenfleckenmaximum entfernt. Etwas umstritten ist hierbei die Annahme, dass die Aktivität der Sonne einen direkten Einfluss auf den Polarwirbel im Winter haben kann. Die Annahme geht davon aus, dass eine niedrige Sonnenfleckenanzahl zu einem häufigeren Polarwirbelsplitt führt. Ein Polarwirbelsplitt im Winter führt in Mitteleuropa häufig zu Trogwetterlagen (Nordwest- bis Nordströmung) mit einer dazugehörigen Atlantikhochdruckblockade. Da die Sonnenaktivität noch recht niedrig ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit (neben weiteren Indizien: La Niña || Wespenjahr || Winterfeindliche Grundströmung bereits im Sommer) auf einen leicht zu kalten, bzw. normalen Winter 2011/2012

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