Vor allem im Süden und Osten wird es in der kommenden Woche weiterhin winterlich mit einigen Schneefällen bleiben. Im Westen und Nordwesten setzt sich hingegen die Milderung durch, so dass dort der Frost unterhalb etwa 500 Meter keine Rolle mehr spielen wird. Zum Wochenende hin setzt sich zum heutigen Stand die Milderung mit nasskaltem Wetter dann in ganz Deutschland durch, wobei es hier noch einige Unsicherheiten gibt, so dass die Wahrscheinlichkeit hierfür bei rund 60% liegt. Denn eine Frage ist bei allen Wettermodellen noch offen - Hochdruck zwischen Grönland und den Azoren um den 20. Februar herum. Je nach Intensität kann das zu drei unterschiedlichen Szenarien führen. Schwache Intensität - Durchbruch von relativ mildem Westwindwetter, mittlere Intensität führt zu nasskaltem Nordwestwetter, hohe Intensität führt zu einer Nord-, bzw. winterliche Troglage. So unterschiedlich simulieren es auch die Wettermodelle heute. Zusammenfassend: bis Mittwoch ist die Wetterlage klar - Milderung im Westen und Nordwesten, im Süden und Osten winterlich mit zeitweiligen Schneefällen, bis zum Wochenende größere Unsicherheiten im Detail. Betrachtet man das Langfristmodell für den Februar, so wird dieser als extrem kalt ausgegeben - demnach geht man hier nicht von einer sehr milden Phase im Februar aus. Da die Wetterlage weiterhin sehr spannend ist, geben wir im Laufe des Nachmittags ein erneutes Update heraus.
Update:
Es bleibt dabei - Milderung im Westen und Nordwesten sehr wahrscheinlich, im restlichen Deutschland oberhalb 300 Meter winterliches Wetter bis zum kommenden Wochenende. Anschließend hohe Tendenz zur fortschreitenden Milderung, wobei der Gradient in den kälteren Regionen im Süden und Osten eher schwach ist - eine lokale Auskühlung somit nicht auszuschließen (Aufgrund der Schneedecke, der Abstrahlung und durch kaum vorhandenen Wind wird die Luft nicht genug durchmischt - die konservierende Bodenkälte wird selbst produziert).

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