Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 8. Februar

  • M. Hoffmann
Bis einschließlich Sonntag bleibt das frostige Wetter in Deutschland, vor allem im Osten sind am Donnerstag leichte bis mäßige Schneefälle möglich. Wie gestern bereits beschrieben ändert sich die Großwetterlage zum 12./13. grundlegend. Die östliche Strömungskomponente wird abgeschnürt und der Hochdruckrücken von den Azoren bis nach Russland wird mit hoher Wahrscheinlichkeit unterbrochen - die große Kälte sollte dann keine Rolle mehr spielen. Nur welche Großwetterlage wird sich anschließend einstellen? Sicher ist zum heutigen Stand lediglich, dass sich der Hochdruckrücken wieder in zwei eigenständige Hochdruckgebiete entwickeln wird - das eine auf dem Atlantik, dass andere in Richtung Russland. Seit einigen Tagen werden von den Wettermodellen zwei unterschiedliche Entwicklungsszenarien in der Simulation favorisiert - Blockadehoch auf dem Atlantik mit schneelastiger Troglage über Mitteleuropa und die Andere eine relativ nasskalte Nordwestvariante. Es kommt ganz auf die Lage des Hochdruckgebietes auf dem Atlantik an - es wird also wieder spannend. Gestern wurde in den Wettermodellen durchweg die winterliche Trogwetterlage berechnet, heute morgen ist es die eher nasskalte Nordwestvariante. Dieses Hin und Her bei den Simulationen ist bei einer Umstellung der Großwetterlage nicht unüblich, sollte sich in den heutigen Läufen noch etwas ändern, bringen wir in den Nachmittagsstunden ein Update der Wetterprognose.
Update:
Insgesamt geht auch im Nachmittagslauf der Trend zu einer Milderung, wobei der Lauf wieder deutlich kältere Optionen hat, als der von heute Morgen. Es wird also noch ein paar mal hin und her schwanken, wobei eine nasskalte Wetterlage mit winterlichen Landschaften oberhalb 400/500 Meter mehr und mehr wahrscheinlicher wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +3,38 +2,6 237 l/m² - normal

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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