Bis einschließlich Sonntag bleibt das frostige Wetter in Deutschland, vor allem im Osten sind am Donnerstag leichte bis mäßige Schneefälle möglich. Wie gestern bereits beschrieben ändert sich die Großwetterlage zum 12./13. grundlegend. Die östliche Strömungskomponente wird abgeschnürt und der Hochdruckrücken von den Azoren bis nach Russland wird mit hoher Wahrscheinlichkeit unterbrochen - die große Kälte sollte dann keine Rolle mehr spielen. Nur welche Großwetterlage wird sich anschließend einstellen? Sicher ist zum heutigen Stand lediglich, dass sich der Hochdruckrücken wieder in zwei eigenständige Hochdruckgebiete entwickeln wird - das eine auf dem Atlantik, dass andere in Richtung Russland. Seit einigen Tagen werden von den Wettermodellen zwei unterschiedliche Entwicklungsszenarien in der Simulation favorisiert - Blockadehoch auf dem Atlantik mit schneelastiger Troglage über Mitteleuropa und die Andere eine relativ nasskalte Nordwestvariante. Es kommt ganz auf die Lage des Hochdruckgebietes auf dem Atlantik an - es wird also wieder spannend. Gestern wurde in den Wettermodellen durchweg die winterliche Trogwetterlage berechnet, heute morgen ist es die eher nasskalte Nordwestvariante. Dieses Hin und Her bei den Simulationen ist bei einer Umstellung der Großwetterlage nicht unüblich, sollte sich in den heutigen Läufen noch etwas ändern, bringen wir in den Nachmittagsstunden ein Update der Wetterprognose.
Update:
Insgesamt geht auch im Nachmittagslauf der Trend zu einer Milderung, wobei der Lauf wieder deutlich kältere Optionen hat, als der von heute Morgen. Es wird also noch ein paar mal hin und her schwanken, wobei eine nasskalte Wetterlage mit winterlichen Landschaften oberhalb 400/500 Meter mehr und mehr wahrscheinlicher wird.

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