Schaut man sich heute in Summe alle Wettermodelle an, so herrscht zu 80% Einigkeit in den Berechnungen, dass das Wetter ab dem kommenden Wochenende zunehmend winterlicher wird - auch im Flachland. Ein Ausreiser ist auch heute das amerikanische Wettermodell, welches bekannterweise noch von Lauf zu Lauf hin und her schwankt. Die Kontrollläufe zeigen zudem einen sehr warmen Hauptlauf der Amerikaner. In der Interpretation bedeutet das, dass die kommende - winterliche Großwetterlage - zwar höchstwahrscheinlich, aber eben noch nicht sicher ist. Die Wetterlage gestaltet sich zwischen einem sich ab Freitag aufbauenden Hochdruckrücken zwischen den Azoren und Russland. Deutschland kommt somit mehr und mehr auf die östliche Strömungslage des Hochdruckgebietes. Im Zusammenspiel mit einem Mittelmeertief wird die Luft in einer sehr breiten Zone nach Mitteleuropa geführt. Kontinentale kalte Luft aus dem Osten ist bekanntermaßen recht trockene Luft, trifft diese auf noch relative warme und feuchte Luft im Mittelmeer, könnte es zu einige Überraschungen - vor allem in den südlichen Landesteilen von Deutschland - in Form von winterlichen Landschaften kommen. Die Mehrheit der Wettermodelle rechnet zudem noch mit einem Kaltlufttropfen Anfang Februar mit extremst niedrigen Temperaturen. Die derzeitigen Konstellationen auf einen nachhaltigen Winter - auch im Flachland - standen in diesem Winter noch nie so gut wie derzeit.

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