Am kommenden Wochenende könnte es winterlich werden - die Betonung liegt aber auf könnte, denn noch ist nicht ganz klar, wie der erneute Kaltlufteinbruch aus dem Norden/Osten von statten gehen soll. Nach dem europäischen Wettermodell ist die Sachlage klar: großer, massiver Hochdruckblock zwischen Skandinavien und Russland, der allmählich kalte Luft des Polarkreises auf den Kontinent "schiebt" und im weiteren Verlauf nach Mitteleuropa transportiert. Zeitgleich sorgt ein schwaches Tiefdrucksystem im Mittelmeerraum dafür, dass die kalte Luft in die Richtige Richtung gelenkt wird. Damit sollte auch der Eine oder Andere Niederschlag in fester Form möglich sein, da demnach ab Sonntag fast überall Dauerfrost herrschen wird. Das amerikanische Wettermodell simuliert diese Wetterlage ähnlich, wenn auch nicht ganz so intensiv, so dass nach diesen Berechnungen zum einen kaum Niederschlag möglich ist und zum anderen Dauerfrost erst in Lagen oberhalb ab 500 Meter zu rechnen ist. Es gibt also weiterhin noch gewisse Unsicherheiten über den erneuten winterlichen Vorstoß, wobei der Trend - aller Wettermodelle zusammen - schon einen nachhaltigen Winter bis in den Februar hinein rechnet. Unserer Einschätzung nach liegen die simulierten Bedingungen (massiver Kaltluftaufbau Barentssee, Skandinavien, Russland) für einen nachhaltigen Wintereinbruch außerordentlich gut - so gut waren sie im gesamten Winter noch nicht!

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