Die westaktive Großwetterlage wird ab Mittwoch, 25 Januar, so gut wie keine Rolle mehr spielen. Denn Aufgrund eines Hochdruckrückens von den Azoren bis Russland wird das aktive Wetter auf dem Atlantik gehalten und die Luftmassen kommen über Mitteleuropa zur Ruhe und kühlen langsam aus. Zum kommenden Wochenende hin wird zudem aus Osten der Zustrom kontinentaler Kaltluft simuliert, was die Tagestemperaturen dann nicht mehr über 0 Grad steigen lässt - in den Nächsten dann strenger Frost möglich. Kontinentale Luft hat zumeist eine trockene Eigenschaft, somit wird die kalte Luft zunächst noch ohne Niederschlag einfließen. Im weiteren Verlauf - um den 30. Januar herum - verlagert das Hochdruckgebiet wieder seine Position und wölbt sich auf dem Atlantik zu einem Blockadehoch auf. Im Zusammenspiel mit tiefen Geopotential im Mittelmeerraum - zumindest in der Simulation des amerikanischen Wettermodells - optimale Bedingungen für eine Troglage Mitteleuropa, so das zum heutigen Stand durchaus Winter mit Schneefall bis in tiefe Lagen Anfang Februar als nicht unmöglich zu betrachten ist. Die Wetterentwicklung ist und bleibt also für Winterfans äußerst spannend.

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