Bis zum 24./25. Januar ist die Wetterlage klar auf Westwindwetter mit rückseitigem Kaltlufteinschüben ausgerichtet. Das bedeutet wechselhaftes, nasskaltes, windiges und kurzzeitig auch winterliches Wetter in den kommenden Tagen. Was passiert aber nach dem 25. Januar? Grundsätzlich zeigen sich zwei unterschiedliche Wettertrends - der eine Trend ist weiterhin aktives Westwindwetter und der andere Trend ist eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa. Die berechnete Hochdruckbrücke ist noch ein Resultat des Polarwirbelsplits, sie würde zwar in weiten Teilen für Dauerfrost sorgen, aber mangels Niederschlag keinen Schnee bringen - so etwas nennt man dann "Kahlfrost". Zudem mehren sich die Anzeichen auf einen negativen NAO-Index zum Ende des Monats, so dass die Wahrscheinlichkeit für die Hochdruckbrücke höher einzuschätzen ist, als eine weitere dauerhafte Aktivierung des Westwindwetters. Alle die nun auf einen Flachlandwinter warten, müssen sich wohl bis zum Februar 2012 noch gedulden.

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