Nachdem die Wettermodelle sich fast schon auf winterliches Wetter ab dem kommenden Wochenende "eingeschossen" hatten, kam gestern die "große Überraschung". Das europäische Wettermodell gab in seinen Prognosen ab Sonntag eine deutliche Milderung aus, so dass bis auf Weiteres kein Wintereinbruch möglich sein sollte, da das alte Schema des Westwindwetters wieder aktiv werden sollte. Das zeigt erneut wie unsicher die kommende Wetterlage ist und welche Probleme die Wettermodelle mit ihrer Einschätzung haben. In den heutigen Morgenläufen zeigt sich das europäische Wettermodell in seinen Berechnungen nicht mehr gar so mild. Auch das amerikanische Wettermodell, welches gestern noch eine sehr winterliche Periode nach dem 20. Januar gezeigt hatte, will von seinen Berechnungen heute nichts mehr wissen und zeigt überwiegend nasskaltes und sehr wechselhaftes Nordwestwetter. Gestern hatten wir etwas über die Kontrollläufe geschrieben mit denen bewertet werden kann, wie wahrscheinlich eine berechnete Wetterlage eintreffen wird. Diese Kontrollläufe zeigen heute recht kaltes Wetter mit Schneefall bis 400 Meter herab am Freitag - das ist zu 90% wahrscheinlich (1-3 Grad Differnz), bereits zum Samstag (7 Grad Differenz) gibt es nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 50% und zum Montag hin streben die einzelnen Berechnungen um bis zu 15 Grad auseinander, wobei die Hauptläufe die wärmsten Varianten darstellen - somit ist die kommende Wetterlage weiterhin völlig offen, sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung. Da es weiterhin äußerst spannend bleibt, geben wir im Laufe des Nachmittags ein Update heraus.
Update
Auch der Nachmittagslauf bringt keine wesentlich neue Erkenntniss - weiterhin wird vom amerikanischen Wettermodell wechselhaftes und nasskaltes Nordwestwetter berechnet mit erheblichem Neuschneezuwachs in den Alpen. Sicher ist allerdings, dass es noch viel Interpretationsspielraum gibt, da die Kontrollläufe erneut eine Abweichung von bis zu 20 Grad zum 22./23. Januar hin zeigen. Vielleicht ist man heute Abend schlauer.

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