Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 17. Januar

Nachdem die Wettermodelle sich fast schon auf winterliches Wetter ab dem kommenden Wochenende "eingeschossen" hatten, kam gestern die "große Überraschung". Das europäische Wettermodell gab in seinen Prognosen ab Sonntag eine deutliche Milderung aus, so dass bis auf Weiteres kein Wintereinbruch möglich sein sollte, da das alte Schema des Westwindwetters wieder aktiv werden sollte. Das zeigt erneut wie unsicher die kommende Wetterlage ist und welche Probleme die Wettermodelle mit ihrer Einschätzung haben. In den heutigen Morgenläufen zeigt sich das europäische Wettermodell in seinen Berechnungen nicht mehr gar so mild. Auch das amerikanische Wettermodell, welches gestern noch eine sehr winterliche Periode nach dem 20. Januar gezeigt hatte, will von seinen Berechnungen heute nichts mehr wissen und zeigt überwiegend nasskaltes und sehr wechselhaftes Nordwestwetter. Gestern hatten wir etwas über die Kontrollläufe geschrieben mit denen bewertet werden kann, wie wahrscheinlich eine berechnete Wetterlage eintreffen wird. Diese Kontrollläufe zeigen heute recht kaltes Wetter mit Schneefall bis 400 Meter herab am Freitag - das ist zu 90% wahrscheinlich (1-3 Grad Differnz), bereits zum Samstag (7 Grad Differenz) gibt es nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 50% und zum Montag hin streben die einzelnen Berechnungen um bis zu 15 Grad auseinander, wobei die Hauptläufe die wärmsten Varianten darstellen - somit ist die kommende Wetterlage weiterhin völlig offen, sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung. Da es weiterhin äußerst spannend bleibt, geben wir im Laufe des Nachmittags ein Update heraus.
Update
Auch der Nachmittagslauf bringt keine wesentlich neue Erkenntniss - weiterhin wird vom amerikanischen Wettermodell wechselhaftes und nasskaltes Nordwestwetter berechnet mit erheblichem Neuschneezuwachs in den Alpen. Sicher ist allerdings, dass es noch viel Interpretationsspielraum gibt, da die Kontrollläufe erneut eine Abweichung von bis zu 20 Grad zum 22./23. Januar hin zeigen. Vielleicht ist man heute Abend schlauer.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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