Nach dem Hin und Her der vergangen Tage zeigt sich heute Morgen erstmals so etwas wie eine grundlegende Übereinstimmung bei den Wettermodellen. Das amerikanische Wettermodell zeigt in seinen Berechnungen mehr und mehr das, was das europäische Wettermodell schon seit Tagen gerechnet hat. Langsamer Hochdruckaufbau über dem Atlantik und so eine "halblebige" Troglage über Mitteleuropa. Es wird also immer wahrscheinlicher, dass ab dem kommenden Donnerstag der Winter - zunächst oberhalb 400/500 Meter - in Deutschland Einzug halten wird, bevor am Freitag die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen absinken kann. Wie dieser "Wintereinbruch" im Detail verlaufen wird, muss noch abgewartet werden - aber immerhin gibt es mal so etwas wie Winterwetter. Wie lange diese winterliche Wetterlage andauern wird, steht heute noch nicht fest - faktisch zeigen die Wettermodelle aber im weiteren Verlauf Hochdruckaufbau zwischen Neufundland und Grönland, was den primär wetterbestimmenden Kältepol bei Grönland etwas nach Osten in Richtung Skandinavien verlagert - das kann dann noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Aufgrund der spannenden Entwicklung geben wir heute Nachmittag ein Update heraus.
Update
Im Nachmittagslauf zeigt das amerikanische Wettermodell erneut seine bereits bekannte Sprungfreudigkeit in der Berechnung der kommenden Wetterlage. Dieses mal ist es wiederum eine milde Variante, welches das Winterwetter am kommenden Woche nur als kurzes Intermezzo erscheinen lässt. Der Blick auf die Kontrollläufe zeigt aber, dass der Hauptlauf erneut weit Abseits seiner Kontrollläufe steht, was immer mit einer gewissen Skeptik betrachtet werden muss. Es zeigt aber eben auch eines sehr deutlich, dass weiterhin noch vieles offen ist. Und so ist es auch am Abend - das amerikanische Wettermodell schwenkt wieder auf die Berechnungen des europäischen Wettermodells um. Das europäische Wettermodell hingegen verschärft die Situation am kommenden Wochenende etwas, so dass Schnee und Dauerfrost bis in tiefe Lagen möglich ist.

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