Heute sieht man auf den Wetterkarten bereits den Beginn des Polarwirbelsplitts. Die spannende Frage der letzten Tage war - kommt jetzt dann auch endlich der Winter? Leider kann diese Frage auch heute noch nicht eindeutig geklärt werden, da es weiterhin einen großen Interpretationsspielraum gibt. Allerdings gehen mittlerweile beide Wettermodelle in ihrer Grundtendenz einen einheitlicheren Weg, als es in den letzten Tagen der Fall war. Das amerikanische Wettermodell ist noch pessimistischer, was eine Hochdruckblockade und damit auch nachhaltiges Winterwetter durch eine Troglage, angeht. Das europäische Wettermodell bleibt seiner Linie der vergangenen Tage treu und berechnet zum 19. Januar hin die Hochdruckbloackade auf dem Atlantik mit nachfolgender Troglage Mitteleuropa und Winterwetter in Deutschland - vorerst noch in Lagen oberhalb etwa 400 Meter, im weiteren Verlauf rasch absinkend bis in die Niederungen. Das schöne an den Berechnungen des europäischen Wettermodells sind die simulierten Niederschläge, die - sofern sie als Schnee herunterkommen - für schön verschneite Winterlandschaften sorgen wird. Zusammenfassend zeichnet sich auch heute eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein winterlichen Abschnitt im letzten Januar Drittel ab ... aber, wie Eingangs erwähnt, gibt es noch einen großen Interpretationsspielraum.

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