Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom12. Januar

  • M. Hoffmann
Weiterhin interpretieren die Wettermodelle den nun beginnenden Polarwirbelsplitt unterschiedlich. Ab dem Wochenende stellt sich eine kühlere und trockenere Hochdruckphase über Deutschland ein. Tagestemperaturen liegen zumeist knapp über 0 Grad und in den Nächten zumeist leichter bis mäßiger Frost. Ab dem 15. Januar dann - wie in unseren vergangenen Vorhersagen schon erläutert - vermehrte Unsicherheiten bei den Wettermodellen. Sprunghaft in seinen Berechnungen zeigt sich erneut das amerikanische Wettermodell - heute zur Abwechslung eine Variante, in der Mitteleuropa zwischen Winter und dem Westwindwetter liegt. Weder "Fisch noch Fleisch" also. Und dennoch - betrachtet man die Kontrollläufe so stehen weiterhin alle Optionen offen. Anders dagegen das europäische Wettermodell - es bleibt seiner Linie weitestgehend treu und berechnet weiterhin den Hochdruckaufbau auf dem Atlantik zum 16./17. Januar hin. Somit wird der Trogprozess über Mitteleuropa langsam in Gang gesetzt, so dass zum heutigen Stand ab dem 19. Jan. nach diesem Modelllauf in Deutschland mit Winterwetter oberhalb etwa 300/400 Meter gerechnet werden muss. Wann kommt der Winter? Gegenüber gestern haben die Wettermodelle wieder einen kleinen Rückschritt gemacht. Insgesamt steht die Konstellation für Winterwetter im letzten Januardrittel weiterhin günstig. Sollte sich in den Nachmittagsläufen etwas verändern, werden wir an dieser Stelle ein Update herausbringen.
Im wesentlichen zeigt das amerikanische Wettermodell nun verstärkt die Tendenz, welche auch das europäische Wettermodell berechnet hat: Hochdruckaufbau über dem Atlantik. Somit erhöht sich die Wintertendenz um den 19. Jan. herum für durchaus winterliches Wetter in Lagen oberhalb etwa 300/400 Meter. Es bleibt aber weiterhin spannend, da die Kontrollläufe zueinander noch nicht stimmig genug sind.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +3,38 +2,6 237 l/m² - normal

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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