Weiterhin interpretieren die Wettermodelle den nun beginnenden Polarwirbelsplitt unterschiedlich. Ab dem Wochenende stellt sich eine kühlere und trockenere Hochdruckphase über Deutschland ein. Tagestemperaturen liegen zumeist knapp über 0 Grad und in den Nächten zumeist leichter bis mäßiger Frost. Ab dem 15. Januar dann - wie in unseren vergangenen Vorhersagen schon erläutert - vermehrte Unsicherheiten bei den Wettermodellen. Sprunghaft in seinen Berechnungen zeigt sich erneut das amerikanische Wettermodell - heute zur Abwechslung eine Variante, in der Mitteleuropa zwischen Winter und dem Westwindwetter liegt. Weder "Fisch noch Fleisch" also. Und dennoch - betrachtet man die Kontrollläufe so stehen weiterhin alle Optionen offen. Anders dagegen das europäische Wettermodell - es bleibt seiner Linie weitestgehend treu und berechnet weiterhin den Hochdruckaufbau auf dem Atlantik zum 16./17. Januar hin. Somit wird der Trogprozess über Mitteleuropa langsam in Gang gesetzt, so dass zum heutigen Stand ab dem 19. Jan. nach diesem Modelllauf in Deutschland mit Winterwetter oberhalb etwa 300/400 Meter gerechnet werden muss. Wann kommt der Winter? Gegenüber gestern haben die Wettermodelle wieder einen kleinen Rückschritt gemacht. Insgesamt steht die Konstellation für Winterwetter im letzten Januardrittel weiterhin günstig. Sollte sich in den Nachmittagsläufen etwas verändern, werden wir an dieser Stelle ein Update herausbringen.
Im wesentlichen zeigt das amerikanische Wettermodell nun verstärkt die Tendenz, welche auch das europäische Wettermodell berechnet hat: Hochdruckaufbau über dem Atlantik. Somit erhöht sich die Wintertendenz um den 19. Jan. herum für durchaus winterliches Wetter in Lagen oberhalb etwa 300/400 Meter. Es bleibt aber weiterhin spannend, da die Kontrollläufe zueinander noch nicht stimmig genug sind.

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