Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 11. Januar

Das es derzeitig ein Hin und Her bei den Wetter-Berechnungen gibt, haben wir in den vergangenen Tagen schon ausführlich erläutert - der Grund ist der Polarwirbelsplitt, welcher ab Morgen in Gang gesetzt wird. Fraglich war in den letzten Tagen, welche Position der Splitt einnehmen und auf welcher Seite Mitteleuropa liegen wird. Heute sieht es für Winterfans nicht mehr so düster aus wie gestern. Zum Wochenende hin wird es schon einmal deutlich kälter und etwa östlich einer Linie Schwarzwald - Dresden kann es zu Dauerfrost kommen. In der kommenden Woche zeigt das amerikanische Wettermodell dann überwiegend ruhiges und trockenes Hochdruckwetter bei Höchsttemperaturen zwischen -1 und +4 Grad, nachts verbreitet Frost bis -4 Grad. Anschließend kippt die Wetterlage um den 18. Januar auf eine Nordostströmung mit deutlich kälteren Temperaturen und Schneefällen. Das europäische Wettermodell zeigt eine ähnliche Tendenz mit kälterem Hochdruckwetter in der kommenden Woche und einer leichter Schneefalltendenz am 17. Januar im Norden. Im weiteren Verlauf wird auch beim europäischen Wettermodell der "Kaltluftkörper" im Nordosten "angezapft", was deutlich kältere Temperaturen und auch Schneefall zur Folge haben wird. Das interessante bei der Berechnung des europäischen Wettermodells ist, dass zum 17. Januar hin allmählich Hochdruck bei Grönland aufgebaut wird - somit beginnt langsam der Prozess, der häufig mit einem Polarwirbelsplitt einhergeht, die gestörte Zirkulation. Die Chancen auf ein nachhaltiges Winterwetter standen in diesem Winter noch nie so gut wie derzeit. Die Wetterentwicklung bleibt also äußerst spannend - aus diesem Grund werden wir im Laufe des Nachmittags nochmals ein Update herausbringen.
Update:
Auch im Nachmittagslauf setzt sich der winterliche Trend fort. Zunächst mit Hochdruckeinfluss in der kommenden Woche mit Temperaturen zwischen -2 und +5 Grad. Zum 20. Januar hin dann die Tendenz zur "Kältepol Anzapfung" aus Nordost mit zeitweiligen Niederschlägen - wohl zumeist in fester Form.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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