Noch immer gibt es einige Unterschiede bei den Wettermodellen, was einen möglichen Wintereinbruch um den 6./8. Januar angeht. Zunächst zeigt das amerikanische Wettermodell eine Fortdauer des milden Wetters, während das europäische Wettermodell eher winterliches Wetter berechnet. Ein paar Modellläufe später ist es genau umgekehrt. Der Grund dafür ist die derzeitig äußerst komplexe Wetterlage mit Sturm und Orkantiefs, welche in dieser Woche über uns hinweg rauschen werden - eine kleine Verschiebung der Tiefdruckzentren kann maßgeblich dafür verantwortlich sein, ob es Winterwetter oder weiterhin Westwindwetter geben wird. Der Trend geht - Aufgrund der Kontrollläufe - aber klar in Richtung Winterwetter so um den 8. Januar in Lagen von etwa oberhalb 400 Meter, im weiteren Verlauf sinkt die Frostgrenze auch bis in tiefe Lagen ab. Ob das dann von Dauer sein wird, steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest. Das Langfristmodell berechnet das Wetter im Januar 2012 weiterhin als klar zu mild und deutlich zu nass, was wohl den Anfangstagen im Januar geschuldet ist. Denn in den kommenden Tagen wird es reichlich Niederschlag geben und in den nördlichen Alpen kommen ab Mittwoch erneut kräftige Schneefälle hinzu (bis zum Wochenende zwischen 30 und 70 l/m²). Zusammen mit Orkanartigen Winden in dieser Woche ist es für die Winterurlauber in den betroffenen Regionen sicherlich nicht angenehm. Das Wetter im Februar 2012 wird weiterhin normal gerechnet.

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