Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 5. September

  • M. Hoffmann
Betrachtet man die Jahreszeiten 2011 so fällt auf, dass der Winter 2011 (Januar und Februar) viel zu warm war, ebenso der Frühling, der eher mit einem Frühsommer zu verwechseln war. Dass sich die Wetterlage irgendwann umstellen wird, war also vorauszusehen - deshalb der regnerische und trübe, aber dennoch zu warme Sommer 2011. Der Herbst (September, Oktober, November) soll nach den neuesten Prognosen des Langfristmodells weiterhin zu kalt, teilweise deutlich zu kalt ausfallen. Auffällig hierbei ist ein Niederschlagsdefizit vor allem im östlichen Europa sowie im skandinavischen Raum, was auf eine überwiegende Hochdruckwetterlage in den Herbstmonaten schließen lässt (teils neblig trübe Tage und Frost in der Nacht). Damit kann der östliche Kontinent schon ordentlich auskühlen, denn für die Wintermonate Dezember, Januar und Februar wird das östliche und nördliche Europa als deutlich zu kalt gerechnet. In Deutschland sieht die Winterprognose 2011/2012 zum heutigen Stand wie folgt aus: weitestgehend normal, jedoch mit Kaltlufteinschüben aus dem Osten, bzw. Norden - deutlicher Niederschlagsüberschuss im Januar und Februar, wobei der Januar 2012 erwartungsgemäß zu kalt eingestuft wird (Januar ist der kälteste Wintermonat). Die Wahrscheinlichkeit für einen normalen bis zu kalten Winter 2011/2012 sind höher einzustufen, als ein zu warmer Winter.

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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 29. August

  • M. Hoffmann
Die kalte, bzw. normale Tendenz für den Winter ist weiterhin gegeben. Die Herbstmonate Oktober und November werden zum heutigen Zeitpunkt als zu kalt gerechnet. Der erste Wintermonat Dezember wird hauptsächlich im Süden noch zu kalt, während der Januar 2012 und Februar 2012 als normal gerechnet werden. Beim Niederschlag zeigt sich nur der Januar als überdurchschnittlicher Niederschlagsmonat. Im Prinzip steht die Tendenz für den Winter 2100/2012 eher zu einem normalen Winter, was der Verlauf der Großwetterlagen des Sommers unterstützt.

Wetter im Winter 2011 - Wetterprognose vom 29. Juli

  • M. Hoffmann
Der Sommer läuft nun auf Hochtouren und wir schreiben was über den kommenden Winter 2011? Ja, denn in den Langfristmodellen lässt sich seit Wochen ein Trend beobachten, der schon heute bemerkenswert ist. Die Monate Oktober, November, Dezember und Januar werden im östlichen Europa als zu kalt gerechnet - und das Großflächig. Das lässt Rückschlüsse auf die Verteilung von Tief- und Hochdruckgebieten zu. Anscheinend wird damit gerechnet, dass auf dem östlichen Kontinent sich stabile Hochdruckwetterlagen bilden werden - strecken diese ihre Fühler nach Westen aus, so haben wir in Deutschland durchaus strenge und trockene Winterwetterphasen. Bemerkenswert ist zudem, dass in Europa in den Wintermonaten noch kein Fleck als zu warm gerechnet wird. Geht man von Wahrscheinlichkeiten der Wettermodelle aus, könnte der kommende Winter also seinem Namen wieder gerecht werden, nachdem der letzte Winter im Januar bereits zu Ende war.

Wetter im Winter 2011/2012 - Erste Trendvorhersage

  • M. Hoffmann
Heute ist der 26. Juni und wir schreiben vom Wetter im Winter 2011/2012? Ja - warum auch nicht! Das Langfristmodell rechnet schon seit Tagen einen permanent zu kalten Winter über die Monate Dezember 2011 und Januar 2012. Der November (eigentlich ja noch Herbst) soll demnach auch zu kalt ausfallen. Beim Niederschlag zeichnen sich eher normale Tendenzen ab. Somit ist eine kalte Hochdruckwetterlage - nach heutigem Stand - im Dezember eher auszuschließen. Stattdessen könnten Troglagen das Wetter beeinflussen, wie wir Sie aus dem Winter 2009/2010 kennen.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2018 +5,3 +1,3 +0,9 20 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +11,44 +2,03 +1,3 615 l/m²

Wetterfakten Winter

Statistische Wetter­werte für den Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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