Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 14. Februar

  • M. Hoffmann
In dieser Woche bleibt es überwiegend nasskalt mit zeitweiligen Niederschlägen. Im Westen bei überwiegend positiven Temperaturen als Regen, im Osten und Süden als Schnee - oberhalb etwa 300 Meter wird es richtig winterlich und bis Donnerstag sind südlich der Mittelgebirge durchaus 10 bis 20 cm Schnee zu erwarten. Zum Wochenende hin wird es zunächst deutlich milder, so dass es am Samstag erstmalig überall in Deutschland positive Temperaturen geben kann, bevor es am Sonntag wieder etwas kälter wird. Wie geht es weiter? Auch heute ist der Trend klar in Richtung nasskaltes Wetter gesetzt. Der Atlantik weitet mehr und mehr seinen Einfluss auf das Wetter in Deutschland aus, somit kommt es bis zum 25. Februar immer wieder zu Niederschlägen, welche kurzzeitig auch als Schnee fallen können - in weiten Teilen jedoch als Regen. Anders ausgedrückt: winterliches Wetter wird nach dem 20. Februar mit rund 40% immer unwahrscheinlicher. Am wahrscheinlichsten ist zum heutigen Stand eine Übergangslösung mit nasskaltem Wetter bis zum 24. Februar, anschließend mehr und mehr Hochdruckeinfluss mit Tageswerten zwischen 0/+5 Grad - weder Fisch noch Fleisch also. Für Ende Februar aber durchaus normales Wetter - Übergangswetter eben.

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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 13. Februar

  • M. Hoffmann
Der große Frost ist mit dem heutigen Montag beendet, zudem wird in dieser Woche die Großwetterlage mit all ihren dazugehörigen Turbulenzen umgestellt. Bis zum kommenden Wochenende wird der Winter mit Werten um 0 Grad in den südöstlichen Teil von Deutschland zurückgedrängt, während sich im restlichen Deutschland nasskaltes "Schmuddelwetter" mit Temperaturen zwischen +2/+6 Grad einstellen wird. Im weiteren Verlauf wird sich mit höherer Wahrscheinlichkeit (60%) das wechselhafte und nasskalte Westwindwetter bis Ende Februar durchsetzen, wie Sie es sicherlich noch aus dem Dezember und Januar her kennen. Der Grund liegt hierfür in einer Restabilisierung des Polarwirbels (sich normalisierender AO-Index) - damit kommt die "Wettermaschine" auf dem Atlantik wieder in Schwung und sorgt für Abwechslungsreiches Wetter in Mitteleuropa.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 12. Februar

  • M. Hoffmann
Vor allem im Süden und Osten wird es in der kommenden Woche weiterhin winterlich mit einigen Schneefällen bleiben. Im Westen und Nordwesten setzt sich hingegen die Milderung durch, so dass dort der Frost unterhalb etwa 500 Meter keine Rolle mehr spielen wird. Zum Wochenende hin setzt sich zum heutigen Stand die Milderung mit nasskaltem Wetter dann in ganz Deutschland durch, wobei es hier noch einige Unsicherheiten gibt, so dass die Wahrscheinlichkeit hierfür bei rund 60% liegt. Denn eine Frage ist bei allen Wettermodellen noch offen - Hochdruck zwischen Grönland und den Azoren um den 20. Februar herum. Je nach Intensität kann das zu drei unterschiedlichen Szenarien führen. Schwache Intensität - Durchbruch von relativ mildem Westwindwetter, mittlere Intensität führt zu nasskaltem Nordwestwetter, hohe Intensität führt zu einer Nord-, bzw. winterliche Troglage. So unterschiedlich simulieren es auch die Wettermodelle heute. Zusammenfassend: bis Mittwoch ist die Wetterlage klar - Milderung im Westen und Nordwesten, im Süden und Osten winterlich mit zeitweiligen Schneefällen, bis zum Wochenende größere Unsicherheiten im Detail. Betrachtet man das Langfristmodell für den Februar, so wird dieser als extrem kalt ausgegeben - demnach geht man hier nicht von einer sehr milden Phase im Februar aus. Da die Wetterlage weiterhin sehr spannend ist, geben wir im Laufe des Nachmittags ein erneutes Update heraus.
Update:
Es bleibt dabei - Milderung im Westen und Nordwesten sehr wahrscheinlich, im restlichen Deutschland oberhalb 300 Meter winterliches Wetter bis zum kommenden Wochenende. Anschließend hohe Tendenz zur fortschreitenden Milderung, wobei der Gradient in den kälteren Regionen im Süden und Osten eher schwach ist - eine lokale Auskühlung somit nicht auszuschließen (Aufgrund der Schneedecke, der Abstrahlung und durch kaum vorhandenen Wind wird die Luft nicht genug durchmischt - die konservierende Bodenkälte wird selbst produziert).

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 11. Februar

  • M. Hoffmann
In der kommenden Woche muss vor allem in Bayern und Baden-Württemberg oberhalb etwa 300 Meter mit kräftigen Schneefällen gerechnet werden - in Nordwesten und Westen wird es hingegen zum heutigen Stand nasskalt mit leicht positiven Temperaturen, wobei es noch ganz darauf ankommt wie sich das Hoch und das Tief zueinander verhalten (die Kontrollläufe sehen durchaus Möglichkeiten für Schneefall). Im weiteren Wochenverlauf sollte sich westlich einer Linie Mannheim - Usedom die Milderung durchsetzen, während es östlich dieser Linie mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum kommenden Wochenende bei Temperaturen um 0 Grad winterlich bleibt. Die simulierten Niederschlagssummen sind durchaus beachtlich und können südlich der Mainlinie zwischen 15 und 40 l/m² (als Schnee wären das 15/50 cm) bis zum Wochenende erreichen, sonst verbreitet zwischen 10-20 l/m². Besonders zum Mittwoch hin frischt der Wind stark bis stürmisch auf und kommt aus nördlichen Richtungen, was in den Schneeregionen verbreitet zu Verwehungen führen kann. Im weiteren Verlauf um den 18./19. Februar geht der Trend zu einer nasskalten Nordwestwetterlage. In Abfolge wechseln sich kurze mildere mit kälteren Phasen ab, oberhalb etwa 400/500 Meter bleibt es winterlich, auch wenn es kurzzeitig bis 800 Meter Regnen kann. Da die Wetterentwicklung noch auf "wackligen" (Prognosegüte von etwa 50-65%) Beinen steht, geben wir heute Nachmittag ein Update heraus.
Update
Im wesentlichen ändert sich nicht all zu viel, wenn auch gleich der Nachmittagslauf für den Westen wieder etwas kälter ausfällt. Die Sturmoptionen am Mittwoch bestätigen sich erneut.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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