Wetter Winter 2011/2012: Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wettertrend vom 6. November

| M. Hoffmann
Ein sehr stabiles Hochdrucksystem (Omegalage) bestimmt derzeitig das Wetter im November. Meist folgt nach einer ausgeprägten Omegalage eine deutlich wechselhaftere und kältere Wetterperiode. Erste vorsichtige Prognosen sehen ein Ende der Omegalage um den 18. November herum. Meist vergehen dann noch ein paar Tage, bis sich die neue Großwetterlage eingestellt hat. Nur welche Großwetterlage wird sich einstellen - warme West-Südwestwinde, kalte Ostlage oder schneereiche Nordlage? Zum heutigen Zeitpunkt gibt es darüber keine nachhaltigen Erkenntnisse sondern lediglich einen Trend, der eine nasskalte Wetterperiode und erste Schneeflocken oberhalb 400 Meter im letzten Novemberdrittel zulässt. Betrachtet man das Langfristmodell für die Winter Monate Dezember 2011, Januar 2012 und Februar 2012, so zeigt sich weiterhin die Tendenz zu einem normalen, bis leicht zu kalten Winter 2011/2012. Der Deutsche Wetterdienst hat seine aktuelle Langfristprognose für den Winter 2011/2012 etwas verändert (im Klammern die vorherige Winterprognose): ein zu kalter Winter 24% (18%), normaler Winter 39% (40%) und ein zu warmen Winter bei 37% (42%). Als Fazit zum heutigen Stand ist ein normaler bis leicht zu kalter Winter wahrscheinlicher, als ein zu warmer Winter 2011/2012.

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Weitere Wetterprognosen

Wetter im Winter 2011/2012 - Wettertrend vom 2. November

| M. Hoffmann
Immer wieder zeigen die Wettermodelle in ihren letzten Läufen den ersten Wintereinbruch um die Monatsmitte herum. Allerdings sind diese Wetterprognosen noch mit Vorsicht zu genießen, da erhebliche Schwankungen für Unsicherheiten sorgen. Der Grund für die Schwankungen ist ein ziemlich großer Tiefdruckkomplex vor den Britischen Inseln und ein massives Hochdruckgebiet über dem ...

Wetter im Winter 2011/2012 - Wettertrend vom 31. Oktober

| M. Hoffmann
Wie in der letzten Wetterprognose für den Winter 2011/2012 angedeutet, lässt die derzeitige Großwetterlage im ersten Novemberdrittel keinen Wintereinbruch zu. Das Hochdruckgebiet ist recht zäh und dem Tiefdrucksystem bei England geht die "Puste" aus. Dennoch zeigt sich im zweiten Novemberdrittel durchaus eine Entwicklung, welche als Winterwetterlage durchgehen könnte. Das eu...

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 27. Oktober

| M. Hoffmann
Wir bekommen derzeitig vermehrt E-Mails mit der Frage: Wann kommt der erste Schnee?. Schnee im November ist nichts außergewöhnliches allerdings müssen sich all diejenigen, die sehnlichst auf Schnee warten, noch etwas gedulden. Denn im ersten Novemberdrittel zeichnet sich eine Großwetterlage ab, die einen raschen Wintereinbruch nahezu unmöglich macht. Nach beiden Wettermodell...

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 23. Oktober

| M. Hoffmann
Weiterhin keine großartigen Veränderungen in den Langfristmodellen. Der Dezember 2011 soll im Süden leicht zu kalt und zu trocken, sonst normal ausfallen. Der Januar 2012 zeigt keinerlei Auffälligkeiten während der Februar 2012 deutlich zu nass und von den Temperaturen normal gerechnet wird. Der Februar könnte - wie so oft - zum Schnee reichsten Wintermonat werden. Betrachte...

Wetter im Winter 2011/2012 - Wettertrend vom 16. Oktober

| M. Hoffmann
Die Resonanz auf den letzten Beitrag über die Sonnenflecken war enorm, so dass wir gerne noch ein paar Ergänzungen machen möchten. Aktuelle Forschungen aus England zeigten, dass eine geringere solare Aktivität der Sonne die Temperaturen im Winter in Nordeuropa und den USA um rund ein Grad kälter ausfallen lassen. In Kanada und Südeuropa wird jedoch das Gegenteil bewirkt - do...

Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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