Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 22. Dezember

Dass der Dezember 2011 deutlich zu warm ausfallen wird, dürfte Aufgrund des Temperaturüberschusses von derzeit rund +2,3 Grad gegenüber dem langjährigen Mittel kein Geheimnis mehr sein. Um diesen Temperaturüberschuss noch zu korrigieren, müsste ein ordentlicher Kaltlufteinbruch her, der so aber nicht in Sicht ist. Zwar rechnen die Wettermodelle mit einem erneuten Vorstoß kalter Luft aus den Norden um den 29. Dezember herum - der fällt aber bei weitem nicht so kalt aus, dass der die Werte noch groß beeinflussen könnte. Und dennoch - es tut sich wieder etwas in der "Wetterküche" - die Befürchtung vieler Leser war, dass sich nach den Weihnachtsfeiertagen ein kräftiges und dauerhaftes Hochdruckgebiet über Mitteleuropa ausbreiten kann - ja, das Hochdruckgebiet kommt, aber es kann sich nicht Dauerhaft platzieren, da der Atlantik weiterhin sehr aktiv ist. Die derzeitige Entwicklung sieht einen Kaltlufteinbruch um den 29. Dezember, welcher durchaus in Lagen oberhalb 400 Meter für erneuten Schnee sorgen kann - die Berechnungen der Wettermodelle gehen allerdings noch auseinander, was die Dauer der "winterlichen Lage" angeht.
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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 18. Dezember

Von Winter war bisher wenig zu sehen - ein wenig an diesem Wochenende und natürlich in Lagen oberhalb 1.000 Meter, wo es bereits kräftig geschneit hat und in der kommenden Woche auch noch weiter schneien wird. Aber was sind schon 1.000 Meter wenn die Kinder Fragen, wann denn endlich der Schnee mit winterlichen Temperaturen im Flachland kommt? Ein etwas düsteren Ausblick zeigt derzeitig das amerikanische Wettermodell, welches ein kräftiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa rechnet. Sollte dieses Szenario eintreten, ist ein Wintereinbruch in diesem Jahr nicht mehr möglich, da solche Winterhochdruckgebiete zumeist sehr stabil sind und lange andauern (wohl sehr zur Freude der vielen Winterurlauber in den Skiregionen - Schnee und Sonne satt). Das europäische Wettermodell ist da nicht ganz so rigoros und lässt Optionen offen für einen nächsten möglichen Wintereinbruch um den 27. Dezember herum.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 15. Dezember

Der Winter schaut vorbei! Ab Freitag Nachmittag sinkt die Schneefallgrenze zunehmend bis in tiefe Lagen ab, so dass am Wochenende die Schauer überwiegend als Schnee fallen werden. Oberhalb etwa 300 bis 400 Meter kann sich auch eine Schneedecke ausbilden. Besonders in den nördlichen Stauregionen der Alpen kommen erheblich Neuschneemengen hinzu (bis 21. Dezember werden zwischen 40 und 90 l/m² Niederschlag gerechnet). Wie es weitergeht steht derzeitig noch nicht sicher fest - das amerikanische Wettermodell rechnet seit Tagen mit einer erneuten stabilen Hochdruckwetterlage bis in den Januar hinein, das europäische Wettermodell folgt dem noch nicht - es gibt also noch viel Spielraum in der weiteren Entwicklung. Das Langfristmodell sieht den Januar und Februar 2012 weiterhin als normal bis leicht zu kalt. Die Niederschlagsberechnung hat aber deutlich zugenommen, so dass der Januar und Februar als deutlich zu Niederschlagsreich hervorgehen. Es bleibt spannend beim Winter 2011/2012.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 13. Dezember

Am Wochenende ist es soweit - nach dem Abzug des Orkantiefs vom Freitag setzt sich zunehmend kältere Luft in Mitteleuropa durch - die Temperaturen sinken bis zum Sonntag auf Werte zwischen -2 und +2 Grad ab, so dass Schneeschauer bis in tiefe Lagen möglich sind. Oberhalb etwa 300 Meter kann sich auch eine Schneedecke ausbilden (je nach Intensität des Niederschlages). Dann bleibt es spannend - in der weiteren Folge ziehen immer wieder Schneeschauer über Deutschland hinweg und sorgen oberhalb etwa 400 bis 500 Meter für einen richtigen Wintereinzug mit Dauerfrost. Nach dem amerikanischen Wettermodell bleibt der Winter bis zum 21. Dezember erhalten - anschließend wird es etwas milder mit vermehrten Hochdruckeinfluss. Nach dem europäischen Wettermodell beginnt der Winter dann erst richtig mit z.T. kräftigen Schneefällen und Dauerfrost bis in tiefe Lagen. Da die Wettermodelle noch Grundlegend unterschiedlicher Meinung sind, ist noch Skeptik angebracht und die weitere Entwicklung muss weiter beobachtet werden. Wie aber in den vergangenen Tagen schon beschrieben, ist ein Wettertrend in Richtung Winter zu beobachten - das bestätigen auch die heutigen Kontrollläufe, welche deutlich kälter geworden sind - Der Hauptlauf des amerikanischen Wettermodells steht somit weiterhin als "warmer Ausreißer" da. Somit erhöhen sich heute die Chancen für weiße Weihnachten deutlich.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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