Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 18. Februar

  • M. Hoffmann
Derzeit deutet nichts mehr darauf hin, dass der Winter nochmal ein Gastspiel geben wird. Dazu ist das Atlantikwetter viel zu aktiv, so dass sich keine Blockade mehr aufbauen kann. Dennoch gibt es zeitweilige kurze Trogvorstöße, die das Wetter für einige Stunden nochmals winterlich erscheinen lassen können wie z.B. am morgigen Sonntag und Montag. In der Abfolge wird es von Westen her jedoch rasch milder. Von richtigem Frühlings-Wetter kann aber auch noch nicht gesprochen werden, vielmehr befindet sich Deutschland in einer Übergangsphase - anders ausgedrückt: mit höher Wahrscheinlichkeit wird das Wetter bis Ende Februar nasskalt, mit teils kurzen milden und kalten Phasen, im Mittel bewegen sich die Temperaturen aber zumeist zwischen +3/+7 Grad. Anschließend naht schon der März und damit der meteorologische Frühling.

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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 17. Februar

  • M. Hoffmann
Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei - anscheinend auch der Winter, denn die Simulation der Wettermodelle zeigen recht einheitlich zweistellige Temperaturwerte um den 23. Februar herum. Das hat aber bislang nur den Anschein, denn der Winter hat noch ein paar Optionen, wobei dieses Szenario immer unwahrscheinlicher wird. Geht man nach dem amerikanischen Wettermodell, so stehen die Wahrscheinlichkeiten auf einen erneuten Trogvorstoß um den 26. Februar herum weiterhin nicht schlecht, geht man nach dem europäischen Wettermodell, so ist eher mit nasskaltem Wetter mit Temperaturen um +5 Grad zu rechnen. Der Blick auf die Kontrollläufe zeigt ebenfalls eher nasskaltes und wechselhaftes Wetter. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Trend bis Ende Februar weiterhin zu nasskaltem Wetter geht (60%).

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 16. Februar

  • M. Hoffmann
Der Fahrplan für die kommende Woche steht relativ fest. Am kommenden Sonntag und Montag wird es kurzfristig nochmals kälter mit leichten bis mäßigen Niederschlägen, welche oberhalb etwa 300/400 Meter als Schnee niedergehen sollten. Betrachtet man das amerikanische Wettermodell, soll es von Dienstag bis zum 25. Februar relativ mild (+5 Grad) und trocken bleiben. Das europäische Wettermodell rechnet ein ähnliches Szenario, jedoch nicht ganz so mild. Der kleine aber feine Unterschied liegt im Detail der beiden Wettermodelle. Das europäische Wettermodell rechnete am Abend mit einer erneuten Wiederherstellung der Ostlage, wenn auch nicht ganz so kalt. Das amerikanische Wettermodell geht von einer erneuten Hochdruckblockade mit Troglage Miteleuropa aus. Egal wie man es derzeit betrachtet, beide Wettermodelle simulieren um den 25. Februar herum eine erneute Umstellung auf winterliches Wetter oberhalb 300/400 Meter, darunter eher nasskaltes Wetter (Wahrscheinlichkeit bei etwa 60%). Die Kontrollläufe stützen derzeit eine erneute winterliche Variante - ganz abschreiben sollte man den Winter also noch nicht, auch wenn die kommenden Tage etwas wärmer werden.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 14. Februar

  • M. Hoffmann
In dieser Woche bleibt es überwiegend nasskalt mit zeitweiligen Niederschlägen. Im Westen bei überwiegend positiven Temperaturen als Regen, im Osten und Süden als Schnee - oberhalb etwa 300 Meter wird es richtig winterlich und bis Donnerstag sind südlich der Mittelgebirge durchaus 10 bis 20 cm Schnee zu erwarten. Zum Wochenende hin wird es zunächst deutlich milder, so dass es am Samstag erstmalig überall in Deutschland positive Temperaturen geben kann, bevor es am Sonntag wieder etwas kälter wird. Wie geht es weiter? Auch heute ist der Trend klar in Richtung nasskaltes Wetter gesetzt. Der Atlantik weitet mehr und mehr seinen Einfluss auf das Wetter in Deutschland aus, somit kommt es bis zum 25. Februar immer wieder zu Niederschlägen, welche kurzzeitig auch als Schnee fallen können - in weiten Teilen jedoch als Regen. Anders ausgedrückt: winterliches Wetter wird nach dem 20. Februar mit rund 40% immer unwahrscheinlicher. Am wahrscheinlichsten ist zum heutigen Stand eine Übergangslösung mit nasskaltem Wetter bis zum 24. Februar, anschließend mehr und mehr Hochdruckeinfluss mit Tageswerten zwischen 0/+5 Grad - weder Fisch noch Fleisch also. Für Ende Februar aber durchaus normales Wetter - Übergangswetter eben.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2018 +5,3 +1,3 +0,9 20 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +11,44 +2,03 +1,3 615 l/m²

Wetterfakten Winter

Statistische Wetter­werte für den Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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