Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 28. Januar

  • M. Hoffmann
Die große Kälte kommt im Februar, zuvor kann es noch ein wenig Schnee geben. Der Höhepunkt der Kälte wird für den 4. Februar simuliert, dann liegen die Höchsttemperaturen zwischen -6 Grad im Westen und -14 Grad im Osten - in den Nächten werden Temperaturen von -10 bis -20 Grad erwartet. Der Winter legt also los - was aber ist mit dem Schnee? Diese kontinentale Kälte kommt aus dem Osten und ist recht trocken - somit kann es im Süden und im Norden zumeist leichten Niederschlag geben, richtig kräftige Schneefälle sind bis zum 5. Februar zunächst einmal nicht in Sicht. Wo "richtig" kalte Luft auf ein relativ warmes Wasser (Nordsee, Mittelmeer) trifft (sog. Lake Effect), kann es in Form von kleinen Niederschlagsgebieten zu Überraschungen kommen, welche heute noch nicht absehbar sind. Die winterlichen Optionen sehen für das erste Februar Drittel also gar nicht so schlecht aus, zumal in einigen Wettermodellen der Kaltlufttropfen weiter berechnet wird (verbreitet leichter Schneefall bei eisigen Temperaturen).

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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 27. Januar

  • M. Hoffmann
Der Winter kommt - zunächst noch mit nasskaltem Wetter, ab Sonntag mit Dauerfrost und im Februar mit frostigen Temperaturen. Der Grund hierfür ist die allmähliche Übereinstimmung der Wettermodelle, was die kommende Ostwetterlage betrifft. Zum heutigen Stand nimmt das Hochdruckgebiet bei Skandinavien ein Lage ein, welche im Zusammenspiel mit Tiefdruck Mittelmeer die kontinentale Kaltluft ("Russenkälte") nach Deutschland transportiert. Höchsttemperaturen von -1/-8 Grad und Tiefsttemperaturen von -6/-15 Grad sind ab Mittwoch wahrscheinlich. Was fehlt ist der Niederschlag in Form von Schnee. Es gibt durchaus Chancen, dass am Wochenende im Südosten (3-8 cm) und in einem Streifen zwischen Hamburg - Mannheim (1-3cm) Schnee liegen bleibt, welcher in der kommenden Woche durch die Kälte erhalten bleibt. Das europäische Wettermodell rechnet zum Anfang der Woche evtl. noch mit etwas Niederschlag in den südlichen Landesteilen und verschärft die Frostsituation Ende kommende Woche noch etwas (-4/-12 Grad tagsüber, -10/-20 Grad in der Nacht) - zusätzlich spielt beim europäischen Wettermodell noch der Kaltlufttropfen (Höhentief) eine Rolle, welcher für die eine oder andere Überraschung sorgen kann. Es scheint in der Tat so, als ob der Winter nun im Februar kalte Fakten schaffen wird.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 26. Januar

  • M. Hoffmann
Die winterliche Entwicklung bleibt weiterhin spannend. Es gibt heute eine Mehrzahl an Optionen, die winterlich sind, es gibt aber auch Varianten die im Flachland nasskaltes Wetter vorhersehen. Die Unsicherheit liegt noch in der Lage des Hochdruckgebietes im Nordosten (Skandinavien - Russland) - bei den meisten Wettermodellen ist die Lage von Südwest nach Nordost ausgerichtet, so dass nahezu ungehindert die kalte Kontinentalluft nach Mitteleuropa einfließen kann. Es gibt aber auch Berechnungen, in dem das Hoch eine Nord - Süd Achse einnimmt, so dass die Kälte östlich von Deutschland "runter geht". Der Blick auf die Kontrollläufe zeigt aber eine höhere Wahrscheinlichkeit auf die kalte Variante. Somit geht der Trend am Wochenende allmählich zu winterlich kaltem Wetter über mit einigen, besonders im Süden leichten Schneefällen (anfangs noch als Regen), in der neuen Woche dann eher ruhiges, nebliges/teils sonniges Hochdruckwetter mit Dauerfrost und in den Nächten teils strengem Frost unter -10 Grad. Sollte sich die Kaltluftvariante durchsetzen, so stehen die Optionen für einen winterlichen Februar nicht schlecht, da Erfahrungsgemäß die kalte Luft sich nicht so schnell "vertreiben" lässt.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 25. Januar

  • M. Hoffmann
Wie in unserer Kurzfristvorhersage schon erwähnt, kommt der Winter am Wochenende mit zunehmender Sicherheit. Fast alle Wettermodelle simulieren die gleiche Großwetterlage: kräftiger Hochdruck über den skandinavischen Raum, Kaltlufttransport polaren Ursprungs über Skandinavien/Russland nach Mitteleuropa in Zusammenspiel mit einem Mittelmeertief. Somit - zumindest von den Temperaturen her durchaus winterliches Wetter (tagsüber verbreitet Dauerfrost). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Niederschlag, da kontinentale Kaltluft zumeist recht trocken ist. Die größten Chancen auf winterlichen Schnee haben am Samstag und Sonntag die Gebiete oberhalb 400 Meter und westlich einer Linie Hamburg - Zugspitze, darunter kann es zwar auch schneien, der Schnee wird jedoch aufgrund des relativ warmen Bodens im Westen rasch ab tauen. Zudem ist diese Niederschlagsentwicklung am Wochenende noch nicht sicher - weder in der Intensität, noch in der Lokalität. Im weiteren Verlauf setzt sich die Kaltluft in Deutschland mehr und mehr durch (Nachtfrost bis -15 Grad), wobei sich das Hochdruckgebiet bei den Azoren wieder "verselbständigt" und die Hochdruckbrücke auf reisen wird um anschließend auf dem Atlantik eine Hochdruckblockade aufzubauen. Sollte diese simulierte Entwicklung so eintreffen, ist Winterwetter im ersten Februar Drittel fast schon garantiert. Ein Hinweis an dieser Stelle noch auf die Kontrollläufe und Unsicherheiten zwischen den Modellläufen, was eine Aussage auf die Prognosegüte zulässt. Kalte Luft ist in Mitteleuropa zumeist sehr dynamisch und kann kurzfristige Wetterprozesse auslösen, die wiederum mittelfristige Prognosen erschwert - relativ sicher ist aber eine winterliche Entwicklung bis zum 4. Februar.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2018 +5,3 +1,3 +0,9 20 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +11,44 +2,03 +1,3 615 l/m²

Wetterfakten Winter

Statistische Wetter­werte für den Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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