Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 2. Februar

Bis Mittwoch kommender Woche bleibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit frostig - hin und wieder gibt es leichten Schneefall, wobei die Mengen nicht all zu üppig sein sollten. Erst nach dem 9./10. Februar gibt es vermehrte Anzeichen dafür, dass sich die Großwetterlage verändern wird. Ein Auslöser, der da sicherlich auch Einfluss auf unser Wetter in Deutschland haben wird, ist ein erneuter Polarwirbelsplitt, welcher um den 7. Februar herum in Gang gesetzt wird. Das europäische Wettermodell sieht bis zur Monatsmitte keine durchgreifende Milderung in den positiven Temperaturbereich, ähnlich wie das amerikanische Wettermodell, wobei die Wetterlagen unterschiedlich simuliert werden. Geht es nach den Europäern, so nimmt die Niederschlagstätigkeit um den 9. Februar hin zu, während die Amerikaner weiterhin trockenes Hochdruckwetter simulieren. Zusammengefasst kann man sagen, dass das relativ sehr kalte Wetter noch bis zum 9. Februar anhalten wird, anschließend übergeht in eine nicht mehr ganz so kalte Wetterlage mit mehr Optionen auf Schneefall. Größere Unsicherheiten in den Berechnungen der Wettermodelle könnte der anstehende Polarwirbelsplit bringen - das bleibt noch abzuwarten.
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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 1. Februar

Die kalte Luft ist da und bleibt - je nach Wettermodell - bis zum 6./9. Februar erhalten. Es gab in den letzten Tagen vermehrt E-Mails mit der Frage: "Wann kommt der Schnee?", bzw. "wie lange bleibt es kalt". Beide Fragen möchten wir heute gerne beantworten. Wie lange es kalt bleiben wird hängt ganz davon ab, wie die östliche Strömung aufrecht erhalten werden kann - geht es nach dem "Durchschnitt" aller Wettermodelle, so bleibt die Kälte bis zum 9. Februar. Ein Ausreißer ist erneut das amerikanische Wettermodell, welches bereits ab Montag eine deutliche Milderung von Nordwesten her vorsieht. Die Dauerfrostgrenze zieht sich demnach auf etwa südlich einer Linie Mannheim - Usedom zurück. Die Prognose des amerikanischen Wettermodells muss sich in den kommenden Läufen aber erst noch beweisen. Ungeachtet dessen kündigt sich zum 8. Februar hin ein neuer Polarwirbelsplitt an, was das Wetter in Mitteleuropa erneut beeinflussen wird. Der Trend aller Wettermodelle geht zu einer Milderung um den 10. Februar aus, wobei der Hochdruck bei Skandinavien durch Tiefdruck ersetzt wird - das Hoch kann aber östlich von Skandinavien dagegen halten. Somit bleibt das Tief bei Skandinavien stationär und kann im weiteren Verlauf zu einer Troglage führen, so dass die Milderung nur vorübergehend sein kann. Anders ausgedrückt - die Wahrscheinlichkeit, dass es im Süden und Osten weiterhin winterlich bleibt, ist relativ hoch, während im Nordwesten nasskaltes Wetter wahrscheinlicher ist.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 31. Januar

Der Winter ist da und hat Deutschland voll im "Griff". Bis zum Wochenende muss immer wieder mit leichten Schneefällen an der Küste und im Süden gerechnet werden, sonst zeigt sich das Wetter mit Sonnenschein von seiner schönen Seite, auch wenn die Temperaturen mit -7/-14 Grad sehr eisig sind - der frische Ostwind trägt sein Übriges bei, so dass ein Spaziergang wohl nur von kurzer Dauer sein wird. Wie geht es aber weiter mit dem Winter - ist das nur eine kurze Episode? So wie der heutige Stand ist, bleibt das eher winterliche Wetter weitestgehend bis zum 9./10. Februar erhalten. Anschließend gibt es bis zum 15. Februar größere Unsicherheiten mit mehreren Optionen (Hochdruck, Inversionswetterlage, nasskaltes Nordwestwetter etc.) - am wahrscheinlichsten ist nach den Kontrollläufen eine wechselhaftere Nord-/Nordwestwetterlage mit durchaus winterlichen Optionen für Lagen oberhalb 300/500 Meter. Das Langfristmodell stuft den Februar mittlerweile als leicht, im Osten deutlich zu kalt ein. Das Niederschlagsverhalten wird relativ normal simuliert.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 30. Januar

Etwas Schneefall gibt es heute und morgen noch im Südwesten, ab Mittwoch kommt dann die Kälte aus dem Osten mit Tageswerten zwischen -4/-13 Grad und Nachttemperaturen zwischen -10/-20 Grad. Der Höhepunkt der Kälte sollte am Samstag erreicht werden, anschließend kommt ein Kaltlufttropfen zum Wochenende, mit zumeist leichten Schneefällen. Blickt man etwas weiter in die Zukunft so scheint die kalte Phase bis mindestens 10. Februar erhalten zu bleiben, wobei das europäische und das amerikanische Wettermodell die weitere Entwicklung ab dem 8. Februar unterschiedlich simulieren. Nach dem europäischen Wettermodell kann es - zum heutigen Stand - bis zur Monatsmitte hoch winterlich mit etwas Schneefall bleiben, während das amerikanische Wettermodell ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa platziert und somit ab dem 10. Februar zu einer Inversionswetterlage tendiert (unten eisig, teils neblig trüb - oben milder mit Sonnenschein). Unter dem Strich lässt sich heute sagen, dass die winterliche Phase durchaus bis zur Monatsmitte anhalten kann.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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