Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 6. Februar

In dieser Woche bleibt es weiterhin kalt, am Di. und Do. kann es zeitweise auch leichten Schneefall geben. Zum Wochenende, bzw. um den 12. Februar sehen die Wettermodelle wieder unterschiedliche Simulationen vor. Der Trend ist jedoch bei fast allen gleich - die Ostwetterlage wird um den 12. Februar herum ihrem Ende entgegenstehen. Größere Unsicherheiten werden durch einen Polarwirbelsplit hervorgerufen, den die Wettermodelle noch nicht gut einschätzen können. Denkbar sind heute folgende Szenarien: Aufbau eines Blockadehochdruckgebietes auf dem Atlantik mit nachfolgender Trogausbildung Mitteleuropa - somit weiterhin winterliche Temperaturen mit Schneefall möglich. Als zweite wahrscheinliche Variante ist eine Nordwestwetterlage, somit im Flachland eher nasskalt, oberhalb 400/600 Meter winterlich. Die dritte Variante ist eine Ausdehnung eines erneuten Hochdruckgebietes auf Deutschland, somit nach kurzem winterlichen Wetter mit Schneefall wieder ruhiges, trockenes und relativ kaltes Wetter. Die Kontrollläufe zeigen im Schnitt weiterhin recht winterliches Wetter mit der Tendenz zu Niederschlägen zwischen dem 12. und 15. Februar.

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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 5. Februar

Das winterliche Wetter bleibt Deutschland auch in der kommenden Woche erhalten. Am Dienstag und Mittwoch kann es auch leichte Schneefälle geben. Recht einheitlich simulieren die Wettermodelle zudem, dass es zum kommenden Wochenende wieder kälter werden kann. Soweit ist die Wetterprognose für heute relativ Wahrscheinlich, anschließend gibt es wieder größere Unsicherheiten. Vor allem das amerikanische Wettermodell simuliert von Lauf zu Lauf unterschiedliche Lösungen, wobei auch recht milde Varianten zu sehen sind (aber im nächsten Lauf schnell verworfen werden). Auf den Punkt gebracht haben aber alle Wettermodelle zusammen die Grundtendenz zum Blockadehoch auf dem Atlantik, was die winterliche Periode in Deutschland über die Monatsmitte hinaus verlängern könnte, da mit diesem Blockadehoch eine Troglage über Mitteleuropa ausgelöst werden kann - dann auch mit Schneefällen. Die Unsicherheit über den 10./12. Februar hinaus ist in einem Polarwirbelsplit begründet. Mit diesem Split sind zwei Wetterlagen wahrscheinlich - das oben angesprochene Blockadehoch mit eher winterlicher Tendenz, oder eine südlich gelagerte Westwetterlage, was zu Grenzwetterlagen mit kräftigen Niederschlägen führen kann. Eine durchgreifende Milderung ist zum heutigen Stand nicht in Sicht.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 4. Februar

Viele unserer Leser wissen aus den vergangenen Monaten, was Großwetterlagen sind. Stabile, eingependelte Wettersysteme, welche sich nur beschwerlich verändern (trockenes Frühjahr, durchwachsener Sommer, trockener Herbst, bis Ende Januar sehr nasser und warmer Winterverlauf). Nun hat sich eine Großwetterlage eingestellt, welche große Massen an kontinentaler Kaltluft aus dem Osten nach Deutschland transportiert. Diese Wetterlage bleibt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch bis zum kommenden Wochenende erhalten. Erfahrungsgemäß sind solche Hochdrucksysteme sehr langlebig und führen häufig im Anschluss zu einer "gestörten Zirkulation". Das amerikanische Wettermodell simuliert diese Veränderung der Großwetterlage in seinen letzten Modellläufen sehr deutlich - die große Kälte bei Grönland wird ab dem 12. Februar durch relativ warmen Hochdruck abgelöst. Somit fällt die "Tiefdruckproduktionsmaschine" - welche für mildes Westwindwetter bei uns in Deutschland verantwortlich ist - aus. Gleichzeitig entsteht im Norden ein Trog nach Mitteleuropa mit dem erneut die kalte Luft ungehindert nach Deutschland einfließen kann - dann auch mit nennenswerten Schneefällen. Das europäische Wettermodell simuliert ebenfalls einen Polarwirbelsplit, allerdings mit einem gänzlich anderem Ergebnis für Mitteleuropa: nasskaltes, windiges "Schmuddelwetter". Der Trend bei den Wettermodellen geht allerdings in Richtung winterliches Wetter zur Monatsmitte, jedoch zeigen diese beiden Beispiele wie breit das Spektrum an Möglichkeiten auseinander geht.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 3. Februar

Weitestgehende Einigkeit bei den Wettermodellen - das frostige Wetter bleibt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch noch nächste Woche erhalten. Zwar steigen die Tageswerte etwas an (-2/-8 Grad), die Nächte bleiben mit -10/-16 Grad sehr frostig. Etwas Schnee kann es auch am Dienstag & Mittwoch geben - sonst bleibt es trocken und überwiegend sonnig. Im Weiteren Verlauf ist heute keine Milderung in Sicht, eher das Gegenteil. Der erneute Polarwirbelsplitt wird bereits in Gang gesetzt und die Wettermodelle berechnen relativ einheitlich zum 13./14. Februar eine Hochdruckblockade auf dem Atlantik, was eine nördliche Troglage in Deutschland zur Folge haben kann. Dann ist auch - der für viele lang ersehnte - Schnee möglich. An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Wettermodelle zumeist noch ihre Probleme mit Polarwirbelsplitts und dem daraus folgenden Wetter haben, so dass die Prognosegüte ab dem 12. Februar bei etwa 60% liegt (z.B. wird der NAO-Index noch positiv simuliert, bei einer Hochdruckblockade auf dem Atlantik müsste er negativ sein). Das Langfristmodell simuliert das Wetter im Februar in Deutschland mittlerweile als deutlich zu kalt und etwas zu trocken.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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