Wetter Winter 2010/2011 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 18. Februar 2011

Wie viel Winter darf es denn sein - ein wenig, etwas mehr oder viel und bis in den März hinein? Diese Fragen bleiben auch heute in der langfristigen Vorhersage noch ungeklärt. Zumindest in der kurzfristigen Wettervorhersage scheint der Winter doch ein wenig zurückzukommen. Am Sonntag kommt die Frostgrenze langsam nach Süden voran. Gleichzeitig fällt südlich des Mains Niederschlag, welcher oberhalb 400 bis 500 Meter durchaus bis Dienstag für bis zu 10 cm Schnee sorgen kann. Darunter eher nasskaltes Schmuddelwetter. Die Dauerfrostgrenze kommt etwa bis zum Montag einer Linie Bremen - Bodensee voran. Anschließend wird ein Hochdruckgebiet für uns Wetter bestimmend. und dessen Position ist auch entscheidend und hier sind sich die Wettermodelle alles andere als einig. Vom Atlantikblock mit Troglage über Mitteleuropa, bis hin zu einer milden Westwetterlage ist alles dabei. Von daher ist über die nächste Woche hinaus so ziemlich alles möglich.
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Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 17. Februar 2011

Es bleibt beim hin und her der Wettermodelle. Heute zeigt das europäische Wettermodell den Wintereinbruch in der nächsten Woche, während das amerikanische Wettermodell eine im Süden relativ milde (+7 Grad) Nordwestkomponente für möglich hält. Aufgrund dieser Differenzen bleibt derzeitig nichts anderes übrig, als sich auf Wahrscheinlichkeiten und Trends zu verlassen. Ein Hilfsmittel hierbei sind die Ensemble Prognosen. Diese zeigen - wen wundert es - erhebliche Differenzen zu den einzelnen Kontrollläufen von bis zu 25 Grad. I.d.R werden ab 5 Grad Differenz die Vorhersagen schon unbrauchbar. Also noch nicht einmal eine Trendaussage ist heute möglich. Beschränken wir uns also auf Wahrscheinlichkeiten. Und da ist es heute wahrscheinlicher, dass sich das Skandinavienhoch (europäische Variante) durchsetzen könnte. Mal sehen, was wir noch so alles von den Wettermodellen zu sehen bekommen werden.

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 16. Februar 2011

Eines ist sicher - entschieden ist zwischen den Frontensystemen noch gar nichts. Der Winter bleibt in der Nordosthälfte erst einmal bis auf weiteres. Eine durchgreifende Milderung ist nach heutigem Stand dort nicht in Sicht. Die Kalte Luft kommt auch wieder ein Stück weiter nach Süden voran. Am Sonntag liegt die Dauerfrostgrenze nördlich einer Linie Bremen - Nürnberg. Nach dem amerikanischen Wettermodell kommt im Laufe der nächsten Woche der Wetterumschwung mit Dauerfrost und Schneefall vor allem südlich der Mittelgebirge. Anschließend baut sich auf dem Atlantik eine Hochdruckbrücke auf, was den Winter in den März hinein verlängern könnte. Ein nicht unähnliches Szenario sieht auch das europäische Wettermodell in seinem heutigen Morgenlauf. Galt der Trend von gestern noch als mild, so geht er heute eher in Richtung Winter. Ich glaube, dass sich das in den nächsten Tagen noch ein paar mal hin und her bewegen wird. Der Grund ist die scharfe Luftmassengrenze, eine kleine Veränderung kann hier große Auswirkungen haben.

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 15. Februar 2011

Weiter Unsicherheiten im weiteren Verlauf. Das amerikanische Wettermodell möchte gerne zum nächsten Wochenende hin nicht mehr den Winter bei uns sehen, sondern vielmehr von Süden her Hochdruckeinfluss. Dann sind Tageswerte im Süden bis +8 Grad möglich, während der Nordosten im Dauerfrostbereich verbleibt. Im weiteren Verlauf zeigt das amerikanische Wettermodell dann einen Übergang zu nasskaltem Nordwestwetter mit vermehrtem Niederschlag auch im Süden. Erst anschließend ein Übergang zu winterlichem Wetter - der Winter wird also nach dem amerikanischen Wettermodell nach hinten verschoben mit Optionen auf einen Märzwinter. Das europäische Wettermodell möchte ein völlig anderes Szenario haben. Zwar soll sich auch hier die Kaltluft nicht bis zum kommenden Wochenende nach Süden hin durchsetzen, jedoch setzt zum Dienstag, 22. Februar, sich auf dem Atlantik ein Hochdruckkeil durch, welcher bei uns zu einer Troglage führt und damit verbunden der Wintereinbruch. Das deutsche Wettermodell sieht derzeitig zum kommenden Wochenende ebenfalls kein vorankommen der Kaltluft nach Süden. Ab Sonntag, 20. Februar, setzt sich demnach auch eine Westwetterlage durch, welche im weiteren Verlauf durchaus zu dem von europäischen Wettermodell gezeigtem Szenario einer Troglage führen kann. Eines scheint nach dem heutigen Lauf relativ sicher zu sein. Der "geplante" Wintereinbruch zum kommenden Wochenende wird verschoben.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +3,3 +0,6 -0,7 207,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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